Gegen 16:30 Uhr war die Innenstadt wie ausgestorben, nur die Polizei war an den Straßenabsperrungen zu sehen. Nach der Abholung der letzten Bewohner in der Nähe der Klausbrücke, sind sämtliche Krankentransportwagen in Kolonnenfahrt zur Hauptwache der Feuerwehr in Halle-Neustadt gefahren, um die Entschärfung der Bombe abzuwarten. Nach einem kleinen Imbiss kam gegen 18.30 Uhr endlich die lang ersehnte Entwarnung. Und der geordnete Rücktransport in die Pflegeeinrichtung konnte beginnen. Während der Evakuierung und der Rückführung sind alle Personen protokollarisch erfasst worden, damit auch später noch nachweisbar ist, wohin welche Person transportiert wurde. Am Donnerstag Abend konnten die ehrenamtlichen Malteser Helfer gegen 22:00 Uhr ihren Dienst auf der Wache beenden.
Der Rücktransport der Patienten des Elisabeth-Krankenhaus erfolgte dann in Ruhe am Freitag. Auch hier standen die Malteser wieder bereit und transportierten den gesamten Tag Patienten aus den unterschiedlichsten Krankenhäusern zurück. Mit großen Engagement und viel Freude bei der ehrenamtlichen Arbeit konnte sich der Sanitätszug der Malteser in Halle als ein wichtiges Glied in der Notfallvorsorge der Stadt behaupten.
Gerade dieser Einsatz zeigte, wie wichtig die konsequente Schulung unserer Einsatzkräfte und das Einhalten höchster Standards auch im Ehrenamt ist. Der erst in diesem Jahr in Dienst gestellte KTW Typ B erwies sich als hervorragendes Einsatzfahrzeug mit einem sehr hohen Einsatzwert.
Die Malteser helfen professionell, schnell, gezielt und menschlich. Die Malteser ... weil Nähe zählt.
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Nach einem Bombenfund am Donnerstagmorgen nahe des Elisabeth-Krankenhauses ist der Katastrophenschutz der Malteser kurz nach 11 Uhr alarmiert worden. Neun Helfer waren umgehend zur Stelle und rückten mit drei Einsatzwagen aus. 125 Bewohner und etliches Personal der Stiftung Hospital St. Cyriaci et Antonii mussten evakuiert werden, da sich die Einrichtung innerhalb der von der Polizei eingerichteten Sperrzone befand. Auch alle Anwohner, welche sich innerhalb des 800 Meter Radius um die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg befanden, mussten ihre Wohnungen verlassen.



