Die Malteser haben als erste Organisation der freien Wohlfahrtspflege ein bundesweit einheitliches Qualitätsmanagement im Rettungsdienst aufgebaut, das jährlich überprüft wird. Zu den Standards zählen strikte standardisierte Regelungen zum Umgang mit Arzneimitteln und Medizinprodukten, zur Arbeitssicherheit und zur Hygiene und Desinfektion. Die stetige Verbesserung des Informationsaustausches auf allen Ebenen sowie die verbesserte Zufriedenheit der Patienten und Mitarbeiter ist den Maltesern ebenfalls ein entscheidendes Anliegen.
An 168 Rettungswachen sind bundesweit für den Malteser Rettungsdienst mehr als 8000 Mitarbeiter tätig, davon rund 1500 ehrenamtlich. Insgesamt werden jährlich mehr als 580.000 Einsätze absolviert - alle 54 Sekunden rückt ein Malteserfahrzeug zu einem Notfall aus.
Malteser Rettungswachen ausgezeichnet - Saarbrücken und Tholey bestehen erneut Qualitätsprüfung Empfohlen
Autor: Administrator
Saarbrücken/Tholey. Die Malteser Rettungswachen in Saarbrücken und Tholey haben bei einer aktuellen Qualitätsprüfung Bestnoten erhalten: Einen Tag lang überprüften Rettungsdienstexperten der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen mbH (DQS) die Standorte auf Herz und Nieren und bescheinigten dem 25-köpfigen Team aus Saarbrücken und 18-köpfigen Team aus Tholey hohes fachliches Wissen, hervorragende Professionalität sowie beste technische Ausstattung der Fahrzeuge. Und das bereits zum sechsten Mal.
"Die kontinuierliche Verbesserung unserer Arbeit und das Einhalten hoher Standards haben sich gelohnt", sagt Stefan Schmedes, Rettungswachenleiter der Malteser Saarbrücken, und ergänzt: "In unserem Alltag geht es um Menschenleben. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Patient." Deshalb freut ihn die bestandene Prüfung umso mehr: "Sie ist ein Indiz dafür, dass wir alle Voraussetzungen erfüllen, um den Menschen in Not schnell und kompetent helfen zu können." Bezug nehmend auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs von April 2010, nach dem Ausschreibungen im Rettungsdienst europaweit bekannt gemacht werden müssen, fordert Schmedes: "Der Marktpreis allein darf nicht entscheiden, wer den Zuschlag bekommt, sonst werden Kranke und Verletzte bald nur noch transportiert und nicht mehr medizinisch versorgt." Die Malteser sprechen sich dafür aus, dass die Vergabe transparent und vor allem auf Basis hoher Qualitätsstandards geschieht.




