Doch schon wenige Minuten nach Alarmierung war die Einheit in Einzelteams zersplittert. Die größte noch verbliebene Gruppe umfasste gerade einmal noch vier Helfer.
Was aus Sicht der Einsatzleitung durchaus eine sinnvolle Entscheidung sein kann, zerstörte jedoch das Haupt-Übungsziel der neu gegründeten Einheit. Nichts desto trotz bereuen die Malteser ihre Teilnahme an der Übung in keiner Weise. Denn auch wenn das Hauptziel nicht erreichbar ist, gibt es dennoch immer wieder kleinere Aspekte, deren Verbesserungspotential sich erst im realitätsnahen Übungsablauf zeigt.
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Es hätte der Beweis werden können, dass die Neukonzeption des Mainzer Bevölkerungsschutz Früchte trägt, die neu gebildete Einheit aus Deutschem Roten Kreuz und Malteser Hilfsdienst ihre Hausaufgaben gemacht hat und bereits kurz nach der Fusion ein eingespieltes Team darstellt. Insgesamt 30 Einsatzkräfte hatten sich zum Übungsbeginn zur wohl schlagkräftigsten Schnelleinsatzgruppe (SEG) formiert, die Mainz seit langem vorzuweisen hatte.



