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Neue Übungspuppen für die Breitenausbildung
Autor: Administrator
Dass er pro Erste-Hilfe-Kurs ungefähr 480 Mal wiederbelebt und beatmet wird stört den neuen "Ambu Man" nicht. Seine Aufgabe ist einfach wie effektiv: Als neue Übungspuppe wird er zukünftig beim Malteser Hilfsdienst zur Aus- und Fortbildung in Erster Hilfe genutzt.
Während einer kleinen Feierstunde im Ausbildungszentrum der Lehrrettungswache wurden die neuen Übungspuppen übergeben und damit ihrem Zweck zugeführt. Lisa und Hermann-Josef Hörst, beide Leiter der Ausbildungsabteilung bei den Maltesern, freuten sich über die großzügige Spende der Kreissparkasse. Filialleiter Thomas Borgmeier ermöglichte den Kauf der neuen Puppe.
Erstmals über 100.000 Menschen in Erste Hilfe ausgebildet
Autor: Administrator
Im vergangenen Jahr haben die Malteser in NRW erstmals über 100.000 Menschen rund um das Thema Erste Hilfe ausgebildet. 105.346 Teilnehmer (2010: 99.395) besuchten Erste Hilfe Auffrischungskurse, lernten Lebensrettende Sofortmaßnahmen oder ließen sich zu Betriebshelfern ausbilden.
Trotz dieser erfreulichen Entwicklung könnte die Anzahl der ausgebildeten Personen noch viel größer sein. So raten die Malteser, spätestens alle zwei Jahre die jeweiligen Erste Hilfe Kenntnisse in einem Kurs aufzufrischen.
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Malteser Jugend sagt DANKE
"Es war einfach nur toll", strahlt Lena Menke, als die Malteser aus Greven in Rheine das Kinderheim wieder verlassen. Kurz zuvor haben sie mit vier Körben voll Geschenken das Wohnzimmer des Kinderheims betreten und in die vielen ungläubigen Augen der dort aufgeregt wartenden Kinder und Jugendlichen geschaut. "Sind die alle für uns", ruft ein Mädchen. Wenig später hört man wie alle Kinder die Geschenke aufreißen, das Papier durch die Luft fliegt und Rufe wie "Guckt mal hier!" und "Juhu" machen sich breit. Einen Tag zuvor sind auch die Geschenke in Lengerich verteilt worden.
"Es war richtig schön, all die glücklichen Kinder zu sehen", freuen sich die Maltis aus Greven. Die Wunschzettelaktion in Greven ist auch dieses Jahr einfach toll gelaufen. Nach einer Woche waren die ersten 45 Wunschzettel schon weg, so dass die Malteser Jugend noch weitere 26 aus Lengerich nachfordern mussten.
Der Hauptdarsteller glänzt durch Abwesenheit. "Christoph Westfalen" ist unterwegs auf einem seiner jährlich rund 750 Einsätze. Dafür sind andere da, um die neue Heimat des ADAC-Rettungshubschraubers auf dem Gelände des Airportparks offiziell ihrer Bestimmung zu übergeben. Und das tun sie mit viel Pathos. Es kommt wohl nicht oft vor, dass einer eher funktional gestalteten Halle so viel Symbolkraft zuteil wird. "Es ist ein Zeichen dafür, dass es jetzt richtig losgeht am Airportpark", sagt Kreisdirektor Dr. Martin Sommer.
"Ich hoffe, dass dies Signalwirkung für die weitere Vermarktung haben wird", lässt Bürgermeister Peter Vennemeyer sein Herz als Aufsichtsratsvorsitzender der Airportpark GmbH sprechen. Gar von einem "Meilenstein auf dem Weg zu einem modernen Businesspark" spricht Airportpark-Geschäftsführer Udo Schröer und bringt damit seine Überzeugung zum Ausdruck, dass die Alleinlage der Halle schon bald Geschichte sein wird. Ein Blick auf die Umgebung scheint dies zu bestätigen. Der Kiefernwald, der bislang den Blick auf die Halle versperrt hat, wartet mittlerweile ordentlich stammweise aufgeschichtet auf seine Verwertung.
Eine laue Sommernacht, die Menschen schlafen mit offenen Fenstern und Balkontüren und ahnen nichts von der tödlichen Gefahr: Eine Giftgaswolke nähert sich ihnen, freigesetzt durch den Unfall eines Gefahrguttransports. Kreisdirektor Dr. Martin Sommer hatte bewusst dieses wohl schlimmste aller möglichen Szenarien gewählt, um das Problem ganz klar zu machen: Zwar kann sich der Kreis im Katastrophenfall auch nachts über ein "rotes Telefon" direkt in das Programm von Radio RST einklinken, vor Gefahren warnen und Verhaltensmaßregeln geben - aber wie bringt man die Menschen dazu, mitten in der Nacht das Radio einzuschalten?
Die Antwort ist einfach. "Das gute alte Mittel des Sirenenalarms, wie man ihn von früher kennt, ist eigentlich das wirkungsvollste Instrument", sagt Sommer.
Wunschzettelaktion 2011: Malteser Jugend sammelt Geschenke für Kinder in der Stadtbibliothek
Autor: Administrator
Auch in diesem Jahr steht in der Bibliothek wieder ein Weihnachtsbaum und auch dieses Jahr ist er wieder so ganz anders geschmückt als die vielen anderen Bäume zu Weihnachten in der Stadt. Statt dem üblichen Weihnachtsschmuck ist der Weihnachtsbaum der Malteser Jugend geschmückt mit vielen Wunschzetteln und diese sollen nicht bis Weihnachten hängen bleiben
Jeder Wunschzettel an dem Weihnachtsbaum stammt von einem der vielen Kinder im Alter von 6-16 Jahren aus dem Kinderheim in Rheine oder dem Kinderheim in Lengerich. Darauf vermerkt ist jeweils ein kleiner Wunsch, der in Erfüllung gehen soll.
Großalarm: Massenkarambolage auf der A31
Autor: Administrator
Auf der A31 zwischen den Anschluss-Stellen Heek und Gronau-Ochtrup hat sich am Freitagabend gegen 19.15 Uhr in Fahrtrichtung Norden eine Massenkarambolage ereignet, bei der es drei Tote gegeben hat, eine Frau und zwei Männer. Nach Stand von Samstagmorgen hat es 35 Verletzte gegeben, darunter auch Kinder, es sind 14 Menschen schwer verletzt. 50 weitere Menschen mussten psychologisch betreut werden.
Seit Samstagmorgen 6 Uhr läuft die Spurensuche. Die Fachleute stellen die genaue Lage der ineinander verkeilten Autos in dem Trümmerfeld fest. Die Autobahn wird voraussichtlich bis Nachmittag geräumt. Es werden Betroffene und der Zeugen ermittelt und befragt: "Das ist an einem Tag nicht zu machen", so Polizeisprecher Jan Schabacker.
Alarm am FMO nach Funkenflug an einer Linienmaschine
Autor: Administrator
Großeinsatz der Feuerwehr am Samstagabend gegen 22 Uhr am Flughafen Münster-Osnabrück: Der Pilot einer Linienmaschine aus Frankfurt hatte auf dem Weg nach Greven an seiner Lufthansa-Maschine Funkenflug bemerkt und darüber den Tower am FMO informiert. Daraufhin wurden Rettungskräfte aus dem gesamten Kreisgebiet Steinfurt alarmiert und am FMO zusammen gezogen. Notärzte, Rettungssanitäter und Feuerwehrleute sollten eine eventuelle Notlandung der Flugzeuges absichern.
Doch das war dann zum Glück nicht notwendig. Die Maschine landete mit 15 Minuten Verspätung ohne Probleme am Grevener Flughafen. Alle 18 Personen konnten das Flugzeug unverletzt verlassen. Die Ursache des Funkenflugs ist zur Zeit noch unklar. Techniker untersuchen die Maschine.
Von: Westfaelische Nachrichten
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Koordinatenfahrt 2011: Teppichstücke und Colakisten
Autor: Administrator
Am vergangenen Samstag war es wieder soweit: Pünktlich um 12:30 trafen sich der Malteser Hilfsdienst, die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk sowie die DLRG zur alljährliche Koordinatenfahrt.
Ausrichter war in diesem jahr das Deutsche Rote Kreuz, welches für die Teilnehmer einige spannenden Spiele und kniffelige Aufgaben vorbereitet hatte. So galt es beispielsweise, mit Teppichstücken einen fingierten Fluss zu überqueren oder Cola-Kisten sinnvoll zu stapeln.
Natürlich durften auch die obligatorischen Aufgaben wie Erste Hilfe und Personenrettung nicht fehlen.
ASB, Johanniter und Malteser setzen Zeichen der Solidarität mit Japan
Autor: Administrator
Der Arbeiter-Samariter-Bund, die Johanniter und die Malteser haben heute in Münster ein "Bündnis der Solidarität und Hilfe für Japan in Münster und im Münsterland" gegründet. Mit dieser Zusammenarbeit wollen die drei großen Hilfsorganisationen die Menschen im Münsterland motivieren, ihre Solidarität mit den Japanern zu zeigen. "Wir wissen, dass Japan sehr weit weg ist und auch unsere Möglichkeiten zur aktiven und praktischen Hilfe zurzeit begrenzt sind", sagt Dirk Winter vom ASB. Dennoch setzen die drei Partner auf die Spendenbereitschaft der Menschen im Münsterland. "Was von hier aus im vergangenen Jahr für Signale nach Haiti ausgegangen sind", so Stephan Bilstein von den Maltesern, "hat uns zu diesem Schritt bewegt".
Der Countdown zum närrischen Finale in Greven läuft. Der große Umzug am kommenden Sonntag wird auch wieder mehrere tausend Zaungäste an die Straßen locken, um mit den Gesellschaften und Gruppen zu feiern und ausgelassen zu sein. Seit Tagen laufen auch bei den Helferinnen und Helfern der Malteser in Greven die Vorbereitungen auf Hochtouren. Natürlich sind die Veranstalter und die Helfer durch die Erfahrungen aus den Vorjahren vorgewarnt. Deshalb wird dem Thema Sicherheit im Karneval schon im Vorfeld des närrischen Finales ein großer Stellenwert eingeräumt. Die Malteser haben sich daher zusammen mit dem Ordnungsamt, DRK und THW Gedanken gemacht, wie möglichst viele vermeidbare größere und kleinere Unglücke tatsächlich vermieden werden können.
Mit mehreren Einsatzfahrzeugen für die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung der Jecken werden die Malteser bereit stehen. "Diese große Anzahl an Helfern ist nötig, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein", erklärt Einsatzleiter Sven Schewe vom Malteser Hilfsdienst in Greven.
Auf eine rasante Entwicklung kann der Hospizdienst der Malteser in Greven zurückblicken. "Wir konnten im vergangenen Jahr zwölf neue ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bei uns begrüßen", so die Leiterin der Gruppe, Ida Gerdemann. Wie auch 2009 wurden im vergangenen Jahr 81 Grevener auf ihrem letzten Weg betreut und begleitet. "Vor zehn Jahren waren es noch 20 Sterbende, Schwerstkranke und Angehörige, um die wir uns kümmerten. Mittlerweile hat sich unser Angebot etabliert."
Die Malteser sind stolz darauf, so einen wichtigen Dienst in Greven anbieten zu können. Aber mit der Akzeptanz und dem Wachstum des Hospizdienstes kamen auch massive Raumprobleme. "Die Malteser-Unterkunft mit der Rettungswache am Upn Nien Esch 15 platzt aus allen Nähten", beschreibt Ida Gerdemann die Situation. Für Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten blieb in den vergangenen Monaten immer weniger Platz für die 38 Ehrenamtlichen der Hospizgruppe. Außerdem sei der Gruppenraum im zweiten Stock der Unterkunft alles andere als barrierefrei. Für Abhilfe sollen jetzt zwei neue, ebenerdige Räume auf dem Malteser-Grundstück sorgen. "85 000 Euro hat der Stadtverband der Malteser aus Mitgliedsbeiträgen, Erlösen aus Einsätzen und Spenden für unsere Hospizgruppe investiert", so Ida Gerdemann. Aber zur Zeit ruhen die Arbeiten. Für den raschen Innenausbau fehle nun das Geld. Mit rund 40 000 Euro für Estrich, Bodenfließen, Armaturen und Sanitäranlagen, Farbe und Ausstattung rechnen die Malteser. "Sollte es günstiger werden, wäre das großartig, aber wir sind da realistisch."
Notrufnummer schon als Kind lernen: Europäischer Tag der 112 am 11.2.
Autor: Administrator
Das Ergebnis ist erschreckend: 82 Prozent der Deutschen wissen nicht, dass sie im Not-fall an jedem Ort der Europäischen Union unter der Telefonnummer 112 Hilfe holen können. Das fand die Europäische Kommission in der Eurobarometer-Umfrage heraus. "Wir erleben das regelmäßig bei unseren Erste-Hilfe-Kursen: Wenn wir nach der Notrufnummer fragen, herrscht bei den Teilnehmern ahnungslose Stille", sagt Hermann-Josef Hörst, Leiter der Ausbildung bei den Maltesern in Greven. "Dabei zählt im Notfall jede Sekunde: Jeder sollte wissen, wie er helfen kann oder zumindest Hilfe holt", so Hörst. Zum Europäischen Tag der Notrufnummer 112 am 11.2. starten die Malteser eine Erste-Hilfe-Offensive und laden Jung und Alt zu einem Erste-Hilfe-Kurs ein.
"Leider sehen die meisten Menschen den Erste-Hilfe-Kurs immer noch als lästige Pflicht auf dem Weg zum Führerschein und nicht als Chance, zum Lebensretter zu werden", berichtet Hörst. Umso mehr freut es ihn, wenn sich junge Eltern oder Großeltern zum Kurs "Erste Hilfe bei Kindernotfällen" anmelden oder Vereine und Chöre geschlossen ihre Kenntnisse auffrischen. "Meistens geht dem Engagement ein erschreckendes Erlebnis voraus: Ein Kind verschluckt etwas und die Eltern geraten in Panik. Oder ein Sänger bricht plötzlich zusammen und niemand im Chor weiß, was zu tun ist", sagt Hörst.
Rettungshubschrauber landet mitten in der Stadt
Autor: Administrator
Am Montagvormittag landete ein Rettungshubschrauber des ADAC auf der Wiese am Rathausplatz - und sorgte damit natürlich für Aufsehen. Was steckte dahinter?
Einsatzgrund war ein internistischer Notfall, kein größerer Unfall. Der Hubschrauber kam aus Rheine und setzte nur den Notarzt ab, der sich um den Patienten kümmerte. Normalerweise hätte dies auch ein normaler Rettungswagen erledigen können. Die waren allerdings alle im Einsatz, sodass Pilot Jens Murke seinen gelben Helikopter bemühen musste.
Von: Grevener Zeitung
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Grevener Einrichtungen setzen auf Freiwillige
Autor: Administrator
Schwere Zeiten könnten auf städtische und caritative Einrichtungen Grevens zukommen, wenn der Zivildienst im kommenden Jahr gänzlich wegfällt. Hol- und Bringdienste, Hausmeistertätigkeiten, Botengänge, Pflegeaktivitäten: Es sind die kleinen Dinge des Alltags, die Zivildienstleistende aber auch FSJ'ler - also junge Menschen, die nach der Schulzeit ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren - für die Gesellschaft leisten und damit die festen Kräfte entlasten. Heinz Focke, Hausmeister am St. Gertrudenstift, fürchtet bereits die Zeit, wenn "Zivis" nicht mehr zur Verfügung stehen - derer zwei sind dort bis Februar 2011 aktiv. Was danach kommt, ist noch unklar.
98 Kinder und Jugendliche strahlten, als sie Heiligabend die vielen Geschenke und Päckchen aus der Wunschzettelaktion unserer Malteser Jugend in Greven sahen. Aufgeregt liefen sie auf die Geschenke zu und suchten ihr eigens heraus. "Das Christkind gibt es ja doch", strahlt ein Mädchen in die Runde. Unsere Wunschzettelaktion in Greven ist einfach super gelaufen!
Nach nur drei Tagen waren die ersten 50 Wunschzettel weg, so dass wir noch weitere 48 nachlegen konnten. Wir möchten uns im Namen der Kinder und Jugendlichen des Kinderheims in Münster Handorf bei allen tatkräftigen Bürgern und Bürgerinnen in Greven bedanken. Mit so viel Engagement hatten wir wirklich nicht gerechnet. Es ist schön zu wissen, dass in Greven so viele hilfsbereite Leute wohnen und wir somit mehr Kindern als gedacht eine Überraschung machen konnten.
Eine erfolgreiche Aktion ist zu Ende!
Von: Claudia Winkel (MHD Greven)
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Emsdetten: Malteser gründen Ausbildungszentrum
Autor: Administrator
Im neu gegründeten Ausbildungszentrum der Malteser in Emsdetten werden nach und nach immer mehr sozialpflegerische Ausbildungen für die Öffentlichkeit und interne Kurse für die Malteser selbst angeboten. In der ersten Stufe der sozialpflegerischen Kurse geht es um verschiedene Module, die als gemeinsame Basis den Kurs zur Schwesternhelferin bzw. Pflegediensthelfer haben. Darauf aufbauend gibt es Weiterbildungselemente zum Betreuungsassistenten (Betreuung Demenzerkrankter), delegierbare Behandlungspflege und Palliativbegleitung.
Diese Qualifizierungsoffensive für Pflegehilfskräfte ist angesichts des sich immer mehr ausweitenden Pflegenotstands in Deutschland unerlässlich. Wer einmal die Grundqualifikation erworben hat, soll modular aufbauen können und auch die Möglichkeit zu regelmäßigen Fortbildungen erhalten. Dies ist das Anliegen der Malteser.
Praxis des tieferen Zuhörens und Verstehens für Hospizdienst erarbeitet
Autor: Administrator
In diesen Tagen hat in einer kleinen Feierstunde mit Pfarrer Lunemann der Abschluss des Vorbereitungsseminars zum Hospizhelfer stattgefunden. Seit vergangenen Herbst wurden zwölf neue Helfer durch Agnes Lanfer und Anne Reeker-Meyer in insgesamt 48 Unterrichtsstunden auf den Hospizdienst vorbereitet.
In dem Kursus des ambulanten Hospizdienstes der Malteser in Greven wurden Theorie und Praxis der Wahrnehmung, des Zuhörens und des tieferen Verstehens erarbeitet und erprobt, heißt es in einer Mitteilung. Erfahrungen der eigenen Hilflosigkeit und der Notwendigkeit, Menschen und Dinge loslassen zu müssen, gehörten ebenso zu den Kursinhalten wie die Klärung der eigenen Motivation und der eigenen Grenzen sowie die Beschäftigung mit der Spiritualität und den persönlichen Kraftquellen.
Wunschzettelaktion der Malteser Jugend
Autor: Administrator
Die Jugendgruppe 1 der Malteser Jugend Greven hat in diesem Jahr zu Weihnachten eine ganz besondere Aktion geplant.
Dazu steht in der Stadtbibliothek ein großer Weihnachtsbaum - geschmückt mit Wunschzetteln! Jeder Wunschzettel stammt von einem der 50 Kinder im Alter von 6-13Jahren aus dem Kinderheim in Münster Handorf. Darauf vermerkt ist jeweils ein kleiner Wunsch, der in Erfüllung gehen soll.
Vier Einsatzszenarien an Kellers letztem Übungsabend
Autor: Administrator
Vor fast 42 Jahren trat Werner Keller in die Freiwillige Feuerwehr Greven ein - am Montagabend leitete er "seinen" letzten Übungsabend. Jeden ersten und dritten Montag im Monat steht bei den Löschzügen Stadt der Übungsabend auf dem Dienstplan. Hier finden Einsatzübungen und theoretische Ausbildung statt.
Am vergangenen Montagabend hatten sich die Kameraden der Löschzüge Stadt unter Leitung von Maik Kramer und Matthias Weber für Ihren "Chef" etwas ganz besonderes ausgedacht. Auf dem Gelände der alten Kläranlage waren vier Einsatzszenarien aufgebaut worden, die Werner Keller alle parallel als "Einsatzleiter" abarbeiten musste.
Maltis aus Greven auf den Spuren von Ameland
Autor: Administrator
Müde, aber rundum glücklich kehrte die Malteser Jugend Greven am Samstag von ihrer Herbstfreizeit zurück nach Greven. Gemeinsam mit 35 Kindern und Jugendlichen aus Emsdetten, Warendorf und Drensteinfurt machten sich 25 Maltis aus Greven eine Woche vorher gespannt auf den Weg zur niederländischen Insel Ameland. Unter dem Motto "Kapitän Malte trifft Rixt" erkundeten sie jeden Winkel der Insel und gingen der Geschichte Amelands rundum die Familie Cammingha, den Leuchtturm, der alten Dame Rixt und Königin Beatrix nach. Auf dem Programm der Herbstfreizeit standen neben vielen Legenden rund um die Insel unter anderem Spiele am Strand, im Wald und in der Nachbarstadt Nes, eine Fahrradtour und viele gemeinsame gemütliche Abende im Kreise der Malteser Jugend. Viele neue Freundschaften konnten geschlossen und wiederum alte gepflegt werden.
MHD-Lehrrettungswache zum zweiten Mal in diesem Jahr ausgezeichnet
Autor: Administrator
Große Freude macht sich breit: Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr hat die Lehrrettungswache des Malteser Hilfsdienstes in Greven das jährliche Qualitäts-Audit bestanden. Auch die Rettungswache in Rheine hat ihr Qualitätsmanagement fest im Griff.
Nachdem im Juli die interne Überprüfung des Malteser Hilfsdienstes sehr erfolgreich verlief, hatten die externen Auditoren der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS GmbH) ebenfalls kein Grund zur Beanstandung.
Über mehrere Jahre beständig gute Leistungen bei den Audits des Qualitätsmanagements haben der Rettungswache bereits die Bezeichnung "Premium" eingebracht.
Malteser, DRK, Johanniter und ASB gemeinsam für die Loveparade
Autor: Administrator
Von: Rene Pöhlker (MHD Greven)
Duisburg: Nach der Einigung mit dem Veranstalter ist es jetzt amtlich. Zur Loveparade am 24. Juli 2010 stellen die vier Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter- Bund (ASB), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und der Malteser Hilfsdienst (Malteser) die sanitätsdienstliche Betreuung sicher. Alle vier Hilfsorganisationen ziehen während der Loveparade wie schon bei den Vorbereitungen an einem Strang. Der Malteser Hilfsdienst hat die Federführung über den Sanitätseinsatz in enger Abstimmung mit der Berufsfeuerwehr Duisburg, die für den Rettungsdienst in der Stadt Duisburg verantwortlich ist, und dem Veranstalter übernommen und koordiniert unter sachkundiger Gesamtleitung von Markus Fischer (Malteser Hilfsdienst) das Vorbereitungsund Einsatzgeschehen.
Das WM-Spiel, die Hitze und der Kreislauf: Vuvuzela-Bläser besonders gefährdet
Autor: Administrator
Schlechte Nachricht für die Vuvuzela-Bläser: Wenn die Hitze morgen beim WM-Spiel schon unerträglich und der Kreislauf stark belastet ist, strengt es besonders an, einen Ton aus der südafrikanischen Trööte herauszubekommen.
Den Grund kennt Dr. Rainer Löb, Bundesarzt der Malteser: "Der Druck im Brustraum wird durch das Tröten erhöht, das geht zusätzlich auf den schon stark belasteten Kreislauf. In Verbindung mit der Hitze kann das für Manchen zu viel sein. Wer bei dieser Hitze zu wenig trinkt, kann durch den Flüssigkeitsmangel bewusstlos werden, in schweren Fällen kann es sogar zu Organversagen kommen", weiß Löb.
Rettungswache Greven darf sich zum zweiten Mal in Folge "Premium-Wache" nennen
Autor: Administrator
Montag, 21. Juni 2010 | Von: Raphael Albert, Mike Dudenhausen (MHD Greven)
"Premium-Rettungswache" - mit diesem Titel darf sich der Rettungsdienst und Krankentransport der Malteser schmücken. Nachdem zum dritten Mal in Folge die interne Prüfung nach den Vorgaben des Qualitätsmanagementsystems bestanden wurde, darf sich die Rettungswache in Greven das Prädikat "Premium" anheften.
Über mehrere Jahre beständig gute Leistungen bei den sogenannten Audits des Qualitätsmanagements haben der Rettungswache die Bezeichnung eingebracht. Die Prüfkommission war überaus zufrieden mit den Ergebnissen und bescheinigte den Maltesern hohes fachliches Wissen und eine hervorragende Motivation.
Jahreshauptversammlung 2010: Engagement auf hohem Niveau
Autor: Administrator
Von: Rene Pöhlker
Stadtbeauftragter Bernhard Kellers machte es zu Beginn der Jahreshauptversammlung 2010 im Haus Liudger deutlich: "Euer Engagement ist immer auf einem hohen Nievau. Hierfür vielen Dank!" Auch der Geschäftsführer Klaus Schweifel konnte dem Lob für die 225 aktiven Mitglieder nur beipflichten. Alle Fachbereiche, angefangen von der Ausbildung über den Katastrophenschutz bis zur Mimengruppe hatten Gelegenheit, ihre Bilanz des letzten Jahres vorzustellen.
Von: Rene Pöhlker (MHD)
Nach langer Zeit ist nun die Historie auf unsere Homepage fertiggestellt worden. Die Jahre 2000 bis 2010 sind nun auch mit einigen Zeitungsberichten nachzulesen.
Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß beim Lesen!
Astronauten nach Pfingstlager wieder sicher zu Hause gelandet
Autor: Administrator
Von: Claudia Winkel
Am vergangenen Pfingstwochenende tauschten etwa 220 Kinder und Jugendliche der Malteser Jugend aus den Kreisen Steinfurt, Warendorf und Coesfeld sowie der Städte Münster und Schöppingen ihr warmes Bett gegen Zelte auf dem Sportplatz in Thuine im Emsland aus, um als kleine Astronauten eine fremde Umgebung und vor allem viele unbekannte Gesichter zu erkunden. Mitten unter ihnen natürlich unsere Maltis aus Greven. In den vier Tagen wurden die neuen Thuine-Bewohner dabei so richtig auf die Probe gestellt: Sie mussten in sportlichen Wettkämpfen ihre Leistungsfähigkeit beweisen, um den beliebten Astronauten-Pass zu ergattern, unbekannte Wesen aus dem All verjagen, die in der ersten Nacht in ihre Raumstation einzudringen versuchten und sich auf eine ganz andere Luft umstellen - die Lagerluft.
Von: Wolfgang Krüper (MHD)
Die Malteser mussten zeitweilig die Zahl ihrer Schreiber in der Immobilienabteilung der Kreissparkasse deutlich erhöhen, um die vielen potentiellen Stammzellspender nicht lange warten zu lassen. "Die zentrale Lage und das schöne Wetter haben uns geholfen", zeigt sich Malteser Diözesankoordinatorin Claudia Huesmann mit den 260 neuen potentiellen Spendern für den Anfang sehr zufrieden.
Nicht zuletzt die Suche nach einem Stammzellspender für den 13-jährigen lebensbedrohlich an Leukämie erkrankten Florian ließ die ersten Freiwilligen lange vor dem eigentlichen Beginn der Aktion vor der Tür stehen.
Ärzte versilbern das Zahngold ihrer Patienten
Autor: Administrator
Von: Westfaelische Nachrichten
Burgsteinfurt - Die Basisgruppe des Vereins der Zahnärzte Steinfurt (dazu zählen die Praxen Dr. Amirtahmaseb, Dr. Rintelen, Dr. Brockmann, Schmedding, Stephanblome und Dr. Dr. Vornhenke) haben altes, von ihren Patienten zur Verfügung gestelltes Zahngold zu silberner Münze gemacht und erneut örtlichen Vereinen und Gruppen zur Verfügung gestellt, die soziales Engagement beweisen. Insgesamt wurden 6400 Euro Erlös aus dem Zahngold erzielt.
Von: Wolfgang Krüper (MHD)
Malteser Hilfsdienst und DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei laden alle gesunden Bürger zwischen 17 und 55 Jahren ein sich typisieren zu lassen. Um dieser ersten Aktion in Greven am 16.5. in der Immobilienabteilung der Kreissparkasse zu einem guten Erfolg zu verhelfen, trafen sich Bürgermeister Peter Vennemeyer und Filialleiter Thomas Borgmeier mit den Maltesern in der MHD Rettungswache. Mit dabei auch Annegret Wermelt, die als Vertreterin der Katholischen Landjugend KLJB tatkräftige Unterstützung ihrer Gruppe bei der Aktion versprach. Thomas Masthoff wusste zu berichten, was er als Stammzellspender für die DKMS erlebt hatte.
Von: Westfaelische Nachrichten
Der 44-jährige Mario Ziegler ist Pilot aus Leidenschaft und fühlt sich in der Luft in seinem Helikopter sicherer als auf der Straße. Acht Jahre lang war er bei den Heeresfliegern der Bundeswehr, dann zehn Jahre bei der Deutschen Rettungsflugwacht und seit zwei Jahren ist er am Flughafen Münster-Osnabrück als Pilot des Eurocopters BK 117 Christoph 76 bei der ADAC Luftrettung stationiert. Insgesamt elf Piloten sind auf der Doppelstation FMO/Lünen im Einsatz.
Die Kreisrettungsleitstelle Rheine meldet einen Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 in Höhe der Abfahrt Lengerich und alarmiert die Bereitschafts-Crew der Luftrettung am FMO, die tagsüber aus dem Piloten, einem Rettungsassistenten und dem Notarzt besteht. Nachts fliegen zwei Piloten, einer davon übernimmt die Navigation.
Unfallfrei zum Unfallort - Blaulicht-Simulator für Rettungsdienste
Autor: Administrator
Mit 155 Sachen saust der Rettungswagen Richtung Einsatzort über die Landstraße. Die Bäume rechts und links verschwimmen zur dunkelgrünen Wand. Die Sirene heult. Die Finger rutschen schweißverschmiert über das Lenkrad. Jede Sekunde zählt. Abbremsen beim Ortseingangsschild. Zebrastreifen. Mutter mit Kind. Vollbremsung. Zu spät. Erwischt. Das Horrorszenario flimmert über drei Bildschirme. Es war simuliert. Der Schrecken war es nicht.
In Steinfurt steht Deutschlands einziger Simulator für Blaulichtfahrten. Der "Sondersignalfahrt-Trainer" soll Rettungsdienste für Einsatzfahrten schulen, um die Zahl der Unfälle zu senken. Ausreichend genutzt wird die Maschine allerdings nicht.
Malteser International übernimmt Leitungsfunktion in Haiti
Autor: AdministratorVon: Westfaelische Nachrichten
Eine Herausforderung war Haiti schon vor dem 12. Januar 2010: bettelarm, politisch instabil, immer wieder von schweren Überschwemmungen heimgesucht. Der Alltag im Karibikstaat - für viele ein Überlebenskampf. "In Port-au-Prince wohnten angeblich 1,5 Millionen Menschen. Heute weiß man, dass es am Tag des schweren Erdbebens tatsächlich zweieinhalb bis drei Millionen waren", schildert Ingo Radtke. "Das muss man sich vorstellen."
Der Generalsekretär von Malteser International in Köln kennt die Probleme des vom verheerenden Erdbeben heimgesuchten Landes inzwischen in immer mehr bedrückenden Details.
Der neue Nachwuchs - 5 neue Gruppenleiterassistenten und 4 neue Gruppenleiter für die Malteser Jugend Greven
Autor: AdministratorVon: Claudia Winkel
Am vergangenden Wochenende verbrachten 34 Malteser Jugendliche aus den Diözesen Münster, Köln und Paderborn - darunter 5 Maltis aus Greven - in Coesfeld, um sich als Gruppenleiterassistenten ausbilden zu lassen. Neben Themen wie "Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben", "Identifikation mit dem eigenen Verband", "Verantwortung" sowie Themen zur Gruppenarbeit und Persönlichkeitsentwicklung, bei denen speziell die Rolle des Gruppenleiterassistenten in den Vordergrund gestellt wurde, hatten die angehenden Assistenten viel Zeit zum Austausch und eine Menge Spaß. Unsere jungen Assistenten sind nun richtig heiß darauf in die Gruppen einzusteigen.
Erst ein halbes Jahr zuvor haben vier Maltis den Gruppenleitergrundkurs erfolgreich absolvieren können. Die Zahl der helfenden Hände wächst und das ist auch gut so. Rosige Zeiten brechen an für die Malteser Jugend Greven - der Nachwuchs ist nicht mehr aufzuhalten!
Von: Westfaelische Nachrichten
Als "ausgezeichnet und überdurchschnittlich gut" haben externe Prüfer Qualitätsmanagement des ambulanten Hospizdienstes der Malteser in Greven bewertet. Alle zwei bis drei Jahre werden die Hospizdienste der Malteser nach den Richtlinien des Qualitätshandbuches für Palliativ- und Hospizdienste geprüft.
Anhand eines Fragenkatalogs sowie im Gespräch mit der Koordinatorin Ida Gerdemann und ihrer Vertreterin Agnes Lanfer stellte ein externer Gutachter aktuell fest, dass die Arbeitsweise des Hospizdienstes der Malteser in Greven diesen Qualitätsstandards entspricht.
Von: Westfaelische Nachrichten
Alle vier Jahre finden nicht nur olympische Spiele statt. Alle vier Jahre bekommt die Rettungswache der Malteser in Greven auch einen neuen Krankentransportwagen (KTW). Und just zu dem Zeitpunkt, als die Winterspiele sich dem Ende zuneigten, war es wieder soweit.
Am Montag fand die Übergabe statt mit Vertretern der Kreisleitstelle, der Stadt Greven und des Malteserordens. Ein Mitglied aus den eigenen Malteser-Reihen, der Ladbergener Pater Hans-Michael Hürter, segnete das Fahrzeug.
Auf Haiti helfen bis zur Erschöpfung - Neuer Spendenstand von 795.271,21 Euro
Autor: AdministratorVon: Westfaelische Nachrichten
Eigentlich ist es ein Widerspruch, aber dieser nervtötende Lärm beruhigt - er beruhigt sogar ungemein. Erst der Muezzin, der um 5 Uhr in der Frühe die muslimischen UN-Soldaten aus dem benachbarten Camp zum Morgengebet ruft und danach dieses Rattern und Knacken. Dieses unregelmäßige und den Schlaf raubende Geräusch, das zerberstendes und gequetschtes Zuckerrohr in der Presse der Rumfabrik verursacht.
Es signalisiert relative Normalität. Es bedeutet Strom. Strom für die Lautsprecher im Soldatencamp, Strom für den Antrieb der verrosteten Walzen und vor allen Dingen Strom für der Betrieb der Wasserpumpen, für das Satellitentelefon und Strom für den Operationscontainer - Strom für das Lager der Malteser in Leogane, 40 km westlich von Port-au-Prince in Haiti, 17 km südlich dem Epizentrum des Erdbebens vom 12. Januar und nach wie vor neben der Hauptstadt das Zentrum des Chaos.
Lebensräume hinter Planen - Malteser eröffnen weitere Gesundheitsstation
Autor: AdministratorVon: Westfaelische Nachrichten
Tobias Kann hat sich freiwillig gemeldet. Für einen Einsatz in einer Rettungsstation, die per Flugzeug von Europa aus in eine Trümmerwüste namens Leogane geschickt wurde. Jetzt hilft der 36-Jährige aus Gräfelfing im Katastrophengebiet Haitis bei der medizinischen Versorgung. Schwerstarbeit in der Hitze, nicht nur für den Körper eine Belastung. "Heute circa 110 Patienten. Sichtung zweier Dörfer. Wir versuchen, ein zweites Camp einzurichten, da Versorgung der Menschen noch sehr spärlich. So viele Kinder! Hatte Tränen in den Augen", schreibt Tobias Kann in einem Internet-Blog. Freunde aus der Heimat machen ihm Mut: "Kopf hoch, Tobi."
Spendenbereitschaft weiter ungebrochen - 633.127 Euro eingegangen
Autor: AdministratorVon: Westfaelische Nachrichten
Das Spendenkonto der Aktion "Wir helfen Haiti" hat einen neuen Höchststand erreicht: Bis gestern überwiesen 6893 Leserinnen und Leser unserer Zeitung insgesamt 633.127,96 Euro auf das Konto bei der Darlehnskasse Münster.
Die Summe wird unmittelbar der Wiederaufbauhilfe zugute kommen, die die Maltester im Katastrophengebiet leisten. Das genaue Projekt wird in Zusammenarbeit mit der UN festgelegt. Es zeichnet sich der Aufbau einer Gesundheitsstation im großteils zerstörten Leogane ab.
In dieser Stadt westlich von Port-au-Prince lebten bis zum Tag der Naturkatastrophe 200 000 Menschen. Dr. Georg Nothelle, als Nothilfekoordinator der Malteser zwölf Tage vor Ort, berichtete kürzlich davon, dass es Gegenden gibt, die bis heute nicht von Hilfsorganisationen erreicht werden, weil die Wege nicht geräumt sind. Leogane gehörte anfangs dazu.
Von: Westfaelische Nachrichten
Die Spendenbereitschaft der Münsterländer für die von unserer Zeitung initiierte Aktion "Wir helfen Haiti" beeindruckt die Malteser in der Diözese aufs Tiefste. Diözesangeschäftsführer Stephan Bilstein berichtete am Montag, dass bis Freitag weitere 886 Menschen 77 953,50 Euro eingezahlt hatten. Die Gesamtspendensumme wuchs damit auf 437.790,23 Euro.
Das Geld fließt direkt in die Arbeit der Malteser, die den Menschen in Port-au-Prince in einem internationalen Helferteam helfen. Sie operieren, verteilen Medikamente und bereiten die Einrichtung dauerhafter Hilfe vor. Die Arbeit der Malteser und anderer Hilfsorganisationen erstreckt sich derweil nicht mehr nur auf Port-au-Prince, sondern erreicht auch kleinere Städte wie Leogane. Auch dort sind mittlerweile Lebensmittel und medizinische Ausrüstung angekommen.
Von: Westfaelische Nachrichten
Die große Welle der Hilfsbereitschaft ebbt nicht ab. Am dritten Tag der von unserer Zeitung ins Leben gerufenen Spendenaktion "Wir helfen Haiti" haben weitere 1051 Spender insgesamt über 96.000 überwiesen. Damit steigt die Spendensumme auf 273.657,18 Euro. Das Geld geht unmittelbar an die Malteser, die seit dem vergangenen Samstag mit einem internationalen Team unter anderem in einem großteils zerstörten Hospital in Port-au-Prince um das Leben von Menschen kämpfen und Verletzte behandeln. Weiteres medizinisches Personal der Malteser wurde heute morgen Ortszeit in Haiti erwartet. Am Freitag wird zudem der gebürtige Mainzer Dr. Alfred Kinzelbach, ein erfahrener Geundheitsexperte der Malteser, aus Uganda anreisen.
Schon 86 Notärzte im Pool - Positive Bilanz
Autor: AdministratorVon: Muenstersche Zeitung
Allen Unkenrufen zum Trotz: das neue Notarzt-Poolsystem im Kreis scheint zu funktionieren. "Das System läuft reibungslos", verkündete Kreisordnungsdezernent Dr. Martin Sommer im Ausschuss für Gesundheit und Soziales.
Notarzt-Poolsystem
Aus Sicht der Kreisverwaltung hat sich das am Jahresanfang gestartete neue Pool-Notarztsystem bewährt. "Die Einführung (...) im Kreis Steinfurt hat sich gewinnbringend auf die Sicherstellung der notärztlichen Versorgung im Kreis ausgewirkt", so das erste Resümee.




