Etwas pragmatischer sehen es die Nutzer des neuen Gebäudes. Für Thomas Burkhardt, Vizepräsident Technik beim ADAC, ist die Halle ein "echter Qualitätsfortschritt". Der bisherige Standort am FMO, wo Christoph in den vergangenen zehn Jahren stationiert war, sei immer ein Provisorium gewesen, auch wenn der Flughafen alles getan habe, um möglichst gute Bedingungen zu schaffen. Mit dem Neubau sei der ADAC neue Wege gegangen. "Zum ersten Mal haben wir nicht selbst gebaut, sondern mit einem Investor zusammengearbeitet", so Burkhardt.
Was zumindest der Bauzeit nicht abträglich war. Zwischen dem ersten Spatenstich und der Einweihung liegt nur ein halbes Jahr. "Das ist Rekordzeit, sonst schaffen wir es nicht unter einem Jahr", sagt Friedrich Rehkopf, Geschäftsführer der ADAC-Luftrettung. Das Lob geht an den Saerbecker Bauunternehmer Albert Stegemann, der als Investor und Bauherr das Gebäude realisiert hat. Selbst zwischenzeitliches "Störfeuer" in Form der Klage eines Mitbewerbers gegen die Vergabe der Luftrettung an den ADAC konnte das Projekt nicht bremsen. Mittlerweile ist die Klage zurückgezogen worden.
Im Anschluss an den offiziellen Teil geht es an das üppige kalte Buffet. Da ist Christoph immer noch unterwegs.
Von: Westfaelische Nachrichten
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Der Hauptdarsteller glänzt durch Abwesenheit. "Christoph Westfalen" ist unterwegs auf einem seiner jährlich rund 750 Einsätze. Dafür sind andere da, um die neue Heimat des ADAC-Rettungshubschraubers auf dem Gelände des Airportparks offiziell ihrer Bestimmung zu übergeben. Und das tun sie mit viel Pathos. Es kommt wohl nicht oft vor, dass einer eher funktional gestalteten Halle so viel Symbolkraft zuteil wird. "Es ist ein Zeichen dafür, dass es jetzt richtig losgeht am Airportpark", sagt Kreisdirektor Dr. Martin Sommer.



