Sonntag, den 01. August 2010 um 09:11 Uhr

Bombenfund in Köln Empfohlen

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Bombenfund in KölnPatiententransportzug des Oberbergischen Kreises unterstützen die größte Evakuierungsaktion in der Kölner Nachkriegsgeschichte.

Der letzte Einsatz des Patiententransprortzug 10 des Oberbergischen Kreis war gerade mal fünf Tage vorbei, als am Donnerstag dem 29.07.2010 gegen 12:15 Uhr die Alarmempfänger erneut schrillten. Wieder wurde unser Rettungswagen im Zuge des Patiententransportzug 10 benötigt.

Kurze Zeit später trafen sich 9 Rettungs- und Krankenwagen vom Roten Kreuz und den Maltesern aus Waldbröl und Engelskirchen am vereinbarten Sammelplatz in Wiehl-Bomig. Das Ziel war Köln. Dort wurde am Vorabend im Stadtteil Riehl bei Bauarbeiten eine amerikanische 20-Zentner-Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Auf Grund der hohen Sprengkraft der Bombe, wurde ein Sicherheitsradius von einem Kilometer festgelegt. Alle Personen in diesem Radius mussten geräumt werden. U.a. befand sich das Axa-Gebäude, der Kölner Zoo und ein Senioren- und Behindertenzentrum im zu räumenden Bereich.

Neben dem Patiententransportzug aus Oberberg waren 7 weitere Transportzüge, 2 Betreuungsplätze und alle verfügbaren kölner Kräfte im Einsatz. Für den Transportzug Oberberg ging es zunächst in den Bereitstellungsraum an der Rettungs- und Feuerwache Chorweiler (Wache 6) der Berufsfeuerwehr Köln. Nach dem Eintreffen gegen 14:00 Uhr hieß es zunächst warten.

Die für 16:00 Uhr geplante Entschärfung der Bombe verzögerte sich  und wurde erst um 18:00 Uhr begonnen. Gegen 18:40 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden. Die Entschärfung war erfolgreich. Nun begann die Arbeit für den Patiententransprotzug Oberberg. Auftrag war es die Senioren, die nicht mehr gehfähig waren, wieder in das Pflegeheim zurückzubringen, nachdem sie Vormittags von anderen Transprotzügen und dem Rettungsdienst Köln in umliegende Pflegeheime und Krankenhäuser verbracht worden waren.

Erst gegen 2:00 Uhr in der Nacht waren alle Bewohner wieder in ihrem Pflegeheim zurück und die oberbergischen Einsatzkräfte konnten nach 14 Stunden den Heimweg antreten.

Aktualisiert: Sonntag, den 01. August 2010 um 09:16 Uhr
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