Eine groß angelegte Rettungsübung im Jahr 1998 war für die Gründung der SEG ausschlaggebend. Dabei wurde ein Unfall der Bahn simuliert. Damals musste man feststellen, dass die bisherigen Strukturen nicht ausreichten. Laut der SEG gestalte sich die Finanzierung der SEG allerdings schwierig. So gäbe es keine fundierte finanzielle Unterstützung, auf die man beispielsweise für die Anschaffung von Ausrüstung oder etwa die Ausbildung ehrenamtlicher Helfer zurückgreifen könnte.
Quelle: Osnabrücker Sonntagszeitung
Osnabrücker SEG ausgezeichnet Empfohlen
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Osnabrück. Zwischen dem hauptamtlichen Rettungsdienst und den ehrenamtlichen Einheiten des Katastrophenschutzes agiert sie, die "Schnelle Einsatzgruppe Rettungsdienst" (SEG). Die SEG sieht sich als Bindungsglied zwischen den Organisationen und erweitert somit den Regelrettungsdienst. Immer, wenn es durch Großschadensfälle zu vielen Patienten kommt oder es daran ist, Unverletzte zu versorgen, ist die SEG im Einsatz. "Für Fälle mit großen Schäden fehlt es dem öffentlichen Rettungsdienst an Reserven", so Dipl. Ing. Sicherheitstechnik Jan Sudmüller. "Der Katastrophenschutz ist nicht auf Notsituationen, die schnelles Handeln erfordern, eingestellt." Mitglieder aller Hilfsorganisationen in Osnabrück wirken in der SEG mit. In Übungen und Besprechungen hat sich eine enge Kooperation der Organisationen entwickelt. "Wir treffen uns alle zwei Monate und erstellen Konzepte gemeinsam." Dieses in seiner Art einzigartige Konzept war es, das der Hilfstruppe nun den 3. Platz bescherte. Anlässlich des Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember zeichnete das Bundesinnenministerium innovative Konzepte im Bevölkerungsschutz aus. Insgesamt wurden etwa 90 Konzepte eingereicht.




