Zusammen mit dem THW und der FF Eversburg wurden die Malteser bis zum Tunnelende an die Einsatzstelle geführt. Während sich die Rettungsmittel um den Abtransport der Patienten kümmerten, musste die Behandlungseinheit auf dem Gleisbett die Patienten sichten und erstversorgen. Schwierige Sicht- und Platzverhältnisse, sowie Kommunikationsprobleme erschwerten die ersten Behandlungsmaßnahmen. Es zeigte sich, dass die Erfahrung der Malteser Gruppenführer in Zusammenarbeit mit den Notärzten und den Helfern vom THW und Feuerwehr von großem Vorteil ist. "Es ist hilfreich die jeweiligen Einsatzführer anderer Einsatzeinheiten persönlich zu kennen und den Handlungsablauf regelmäßig zu üben." merkte der Malteser-Gruppenführer Maximilian Gehrmeyer an. Als Fazit zogen die Malteser, dass die geplanten Notfallkonzepte gut funktionieren und regelmäßig trainiert werden müssen. Lediglich die Kommunikationswege sind bei unübersichtlichen Großschadenslagen und vielen funkenden Einsatzkräften störungsanfällig.
Bildquelle: www.nwm-tv.de
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Lengerich. In der Nacht von Samstag auf Sonntag fand in Lengerich die größte Katastrophenschutzübung der vergangenen Jahre statt. Samstagnacht gegen 23:30 wurde die Osnabrücker SEG (Schnell-Einsatz-Gruppe) alarmiert. Laut Alarmmeldung ist ein Güterzug mit einem Personenzug im längsten Tunnel NRWs zwischen Lengerich und Hagen kollidiert. Rund 120 Verletztendarsteller und rund 1000 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil. Die Kosten der Übung belaufen sich auf rund 20.000€.



