Am 20.03.2011 mussten rund 15.000 Bürger ihre Wohnung verlassen. Der Grund: Die Entschärfung einer 5-Zentner-Bombe aus dem 2. Weltkrieg.
Die Bombe ist auf dem Gelände des OSC bei Bauarbeiten gefunden worden. Um eine Gefährdung der Bürgerinnen und Bürger auszuschließen, mussten diese im Umkreis von 1km evakuiert werden. Betroffen war dabei primär der Stadtteil Wüste. Während sich Polizei, THW und die Feuerwehren der Stadt um die Räumung und die Kontrolle des Evakuierungsgebietes kümmerten, sorgten die Malteser und die übrigen Hilfsorganisationen der Stadt für den Transport von Personen, die sich nicht eigenständig aus dem Gefahrengebiet begeben konnten. Betroffen hiervon waren auch die Bewohnerinnen und Bewohner von zwei Senioren-, Pflege- und Betreuungseinrichtungen. Für die Evakuierten ist im Schulzentrum Eversburg eine Anlaufstelle geschaffen worden, in der alle mit Mahlzeiten und Getränken versorgt wurden. Aufgrund des guten Wetters und der Vorlaufzeit ist dieses jedoch nur von rund 100 Betroffenen in Anspruch genommen worden.
Einen Rettungswagen, einen Krankentransportwagen und 3 Behindertentransportfahrzeuge stellten die Malteser für die Evakuierungsmaßnahme zur Verfügung. Die Fahrzeuge sind von 13 ehrenamtlichen Helfern besetzt worden. Die Helfer waren von 8 Uhr bis zum frühen Nachmittag im Einsatz und führten 17 Transporte durch.
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