Der Einsatztag: Nach dem Sammeln aller Malteserkräfte an der Unterkunft in Osnabrück wurde beim ASB in Osnabrück reichhaltig gefrühstückt. Um 09.00 Uhr bekamen wir dann vom Einsatzleiter Jan Südmersen die Einsatzbefehle. Uns unterstanden im Abschnitt 1 (Bereich Johanniskirche): ein RTW, vier KTW und eine Fußstreife. Die Fahrzeuge wurden durch den Abschnittsleiter Norbert Hehmann zu ihren jeweiligen Einsatzstandorten dirigiert. Der ELW 1 der Malteser bezog seinen Standort direkt an der Johanniskirche. Nach den großen Problemen in den vergangenen Jahren mit dem Übertragungswagen des NDR, konnten wir dieses Mal aufgrund der perfekten Vorbereitung keine Störungen in der Funkübertragung feststellen. Die Verbindungen zu allen eigenen Teilen und der übergeordneten Führung liefen reibungslos. Die eigene Einsatzsoftware "Secptros" wurde hierbei erstmalig im Realeinsatz erfolgreich genutzt. Alle ein- und ausgehenden Meldungen und Aufträge konnten so detailliert festgehalten und nachvollzogen werden. Alle eigenen eingesetzten Kräfte konnten auf der Lagekarte sichtbar für den Abschnittsleiter dargestellt werden. Nach Beendigung des Umzuges an der Johannisstraße verlegte die Führungsunterstützung mit Ihrem Personal und ELW 1 zur Hasestraße / Ecke Erich-Maria-Remarque-Ring. Von dort aus wurden die Rettungsmittel im Bereich Hasestraße, Domplatz und Marktplatz disponiert. Um ca. 17.30 Uhr verlegte die Einsatzunterstützung, als letzte verbleibende Führungseinheit, ihren Standort zum Domhof. Dort befanden sich alle restlichen Rettungsmittel, die in der Innenstadt noch eingesetzt waren. Nach Absprache zwischen Einsatz- und Abschnittsleiter wurde der Einsatz für den ELW 1 gegen 18.00 Uhr beendet. Am Ende des Einsatzes wurden 102 Einträge in das Einsatztagebuch verzeichnet.
Fazit: Der Einsatz der Gruppe Führungsunterstützung hat gezeigt, dass eine fachgerechte Abwicklung eines Einsatzes durch spezielle Fernmeldemittel und Dokumentation unumgänglich geworden sind. Dies wurde auch durch den Einsatzleiter bestätigt. Sicherlich ist die Gruppe noch nicht bei ihrer vollen Leistungsfähigkeit angekommen, dennoch sieht der Leiter Einsatzdienste Norbert Hehmann für die Zukunft eine wichtige Ergänzung aller Malteser Einsatzdienste. In den nächsten Jahren werden sicherlich die Anforderungen an die Malteser Einsatzkräfte steigen und somit ist eine gut ausgebildete und ausgestattete Führungsunterstützung unverzichtbar.
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Seit September 2010 haben sich die acht Mitglieder der neu aufgestellten Gruppe Führungsunterstützung auf ein Ziel vorbereitet: Den Abschnitt der Malteser beim Ossensamstag professionell zu leiten. Die Anspannung vor dem eigentlichen Einsatztag konnte man jedem Helfer ansehen. Ob alles reibungslos klappen wird?! In der Vorbereitung wurden etliche Stunden geleistet, damit das Fahrzeug, Fernmeldemittel und Dokumentation einsatzbereit sind. Festgelegt wurde, dass der Einsatz mit drei Helfern der Führungsunterstützung zusammen mit dem Abschnittsleiter durchgeführt werden sollte. Die Arbeitsplätze wurden unterteilt in: 1. Kartenführung und Dokumentation, 2. Fernmeldebereich und 3. Melder vor Ort für die Lagefeststellung an der Einsatzstelle.



