Forschungsarbeit der Universität Osnabrück zur Informationstechnologie im Rettungsdienst gestartet
Sei es der "Tele-Notarzt" der RWTH Aachen, die Patientenanhängekarte mit RFID-Chip von der TU München oder Ansätze von elektronischen Notfallprotokollen: Im Rettungswesen ist informationstechnologisch einiges im Umbruch. Während in den meisten Rettungsdienstbereichen noch Protokoll-Zettelwirtschaft betrieben wird und oftmals wichtige Informationen aus dem RTW nicht ins Krankenhaus gelangen, beschäftigen sich Firmen und Forschungseinrichtungen in vielversprechenden Projekten mit diesem Problem (mehr dazu auch in der aktuellen RETTUNGSDIENST).
Im Rahmen eines Forschungsprojekts am Fachgebiet "Informationsmanagement und Wirtschaftsinformatik" (Prof. Dr. Oliver Thomas) der Universität Osnabrück soll in Kooperation mit den ÄLRD von Stadt und Landkreis Osnabrück (Nicole Steinsiek und Dr. Andreas Mennewisch) sowie dem S+K-Verlag das Angebot solcher Lösungen erhoben und den Anforderungen aus der Praxis gegenüber gestellt werden. Ziel ist es, im Verlauf des Projektes die Chancen, Risiken und den Bedarf an solchen Lösungen aufzuzeigen und später durch Kooperationen mit Praxispartnern auszuwerten und umzusetzen.
Hierfür wird Ihre Hilfe benötigt: Per Online-Umfrage wird erhoben, wo Fragestellungen bestehen, die man mit Informationstechnologie vereinfachen oder sogar lösen kann. Dabei stellen sich z.B. folgende Fragen: Welche Routineaufgaben halten vor, während oder nach dem Einsatz auf oder in welchen Situationen hätten Sie gerne zeitnah Informationen (z.B. Algorithmen) abgerufen? Oder stehen Sie IT im Rettungsdienst sogar skeptisch gegenüber?
Hier geht's zur Umfrage: www.skverlag.de/telemedizin
Internetseite des Fachgebiets IMWI: www.imwi.uos.de
Quelle: www.skverlag.de
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Aktualisiert: Samstag, den 05. März 2011 um 14:47 Uhr