Wer sich aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung nicht mehr selber versorgen kann, ist oft auf die Dienste von Hilfsorganisationen angewiesen. Doch die tägliche Belieferung mit einer warmen Mahlzeit hat einen Preis. Vor allem Senioren und Menschen mit Behinderung können sich oft keine warme Mahlzeit mehr leisten. Die auch in Osnabrück entstandenen Tafeln sind ein sehr guter Ansatz und sie leisten Enormes. Aber viele der hilfebedürftigen Menschen sind nicht mehr mobil. Sie sind nicht mehr in der Lage, ihre Wohnung zu verlassen. Die Mitarbeiter im Menüservice, im Hausnotruf und im Behindertenfahrdienst erleben dies jeden Tag. Aufgrund dieser Erfahrungen haben sich die Malteser in Osnabrück entschlossen, in Osnabrück das Projekt "Mahlzeiten-Patenschaften" ins Leben zu rufen.
Für nähere Informationen wenden Sie sich an:
Malteser Hilfsdienst gemeinnützige GmbH
Geschäftsstelle Osnabrück
Telefon: (0541) 50522-0
Osnabrück. Täglich eine warme Mahlzeit - für viele Menschen ist dies keine Selbstverständlichkeit
Im Rahmen der Aktion des Caritasverbandes für die Diözese Osnabrück: "Osnabrück tafelt gegen Armut und soziale Ausgrenzung" am Samstag, den 21.08.2010 von 10.30 - 14.30 Uhr auf dem Domvorplatz in Osnabrück stellen die Malteser ihr Projekt „ Mahlzeiten-Patenschaften" vor.
Mit Hilfe dieser Malteser Mahlzeiten-Patenschaften möchten wir älteren, kranken und behinderten Menschen die Möglichkeit geben, trotz persönlicher und finanzieller Not täglich ein Mittagessen über die Malteser zu beziehen und somit eine ausgewogene und gesunde Ernährung sicher zu stellen.
Dafür benötigen wir Hilfe, denn ohne Spenden aus der Bevölkerung können auch die Malteser nicht helfen. Jede Spende hilft, und sie hilft direkt und unmittelbar: dem Nachbarn, dem bekannten, dem Nächsten. "Weil Nähe zählt" lautet das Motto der Malteser. Wenn wir alle dazu beitragen, dass die Malteser Mahlzeitenpatenschaften Menschen zu einer warmen Mahlzeit verhelfen, dann haben wir wieder ein Stück "Nähe" geschenkt.
Nebenbei hat der Dienst auch einen nicht zu unterschätzenden sozialen Aspekt. Der tägliche Kontakt zu einem Maltesermitarbeiter, der neben dem Essen ein Lächeln und ein gutes Wort ins Haus bringt, ist für viele Menschen ein Geschenk von unschätzbarem Wert.




