"Wir erhalten ständig Anrufe von Fuldaern, die jemanden suchen, der mit ihnen spazieren geht, sie beim Einkaufen begleitet, Karten spielt oder einfach nur zuhört", berichtet Doris Reinhardt. Ob in privater Wohnung, Altenheimen oder Seniorenresidenzen - überall erleben sie und ihre 45 Helfer das Gleiche: Einer bleibt alleine zurück, Angehörige gibt es kaum, Beziehungen haben sich aufgelöst, auch die Beine wollen nicht mehr so recht. "Die Seniorinnen und Senioren haben viel Zeit, aber kaum jemanden, der sie mit ihnen teilt", weiß Reinhardt. Viele sehnen sich nach einem Gespräch, nach kleinen Unternehmungen, nach persönlicher Zuwendung. 2.920 Stunden haben die Helfer der Malteser in Fulda im Jahr 2009 Nähe geschenkt.
Zwei Stunden Zeit pro Woche sollten ehrenamtliche Helfer mitbringen - ob in der Woche oder am Wochenende entscheidet jeder selbst. "Das ist nicht viel, aber damit kann jeder einsamen Menschen eine große, unbezahlbare Freude machen", erklärt Reinhardt. Die Malteser bereiten die Helfer im Besuchs- und Begleitungsdienst in einem Einführungsseminar und in regelmäßigen Treffen auf ihre Arbeit vor. Die sind während ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit versichert und bekommen entstehende Kosten wie Fahrtkosten ersetzt.
Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 10:17 Uhr
Einsamkeit in Fulda und Umgebung groß! Empfohlen
Autor: Administrator
Tag für Tag warten immer mehr Menschen in Fulda und der Region darauf, dass jemand an ihrer Haustür klingelt. Ihr Telefon ist schon lange verstummt. Die Helfer des Malteser Besuchsdienstes holen diese Menschen aus ihrer Einsamkeit heraus - ehrenamtlich und unentgeltlich. "Die Nachfrage ist groß", sagt Doris Reinhardt, Leiterin des Besuchs- und Begleitungsdienstes in Fulda. Sie sucht dringend neue Helfer. Interessierte können sich an die Malteser unter Tel. 0661/86977-0 wenden und sich über den ehrenamtlichen Dienst und über Möglichkeiten der Mitarbeit informieren.
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Diözesangeschäftsstelle Fulda
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