"Es gibt einen großen Informationsbedarf zum Verlauf der Krankheit, zum Umgang mit dem Patienten, aber auch zu Möglichkeiten der Entlastung", sagt Reith. "Leider ist es immer noch weitestgehend unbekannt, dass auch Patienten, die in keiner Pflegestufe eingruppiert sind, Anspruch auf zusätzliche Betreuungsleistungen haben."
Dr. Volkhard Sprengel informierte die Teilnehmer darüber, wie sie erste Anzeichen von Demenz erkennen, welche Auswirkungen die Krankheit auf den Patienten hat und wie Angehörige auf diese Veränderungen reagieren sollen. Darüber hinaus ging er auf individuelle Fragen wie "Was kann ich tun, um Demenz vorzubeugen?" ein.
Neben grundlegenden Informationen zum Pflegegesetz stellte Inga Reith die konkreten Betreuungsangebote der Malteser vor: "Unsere Helfer, die zu Demenzbegleitern ausgebildet wurden, gehen stundenweise zu den Demenzkranken nach Hause und übernehmen in dieser Zeit die Betreuung. Der Angehörige gewinnt auf diese Weise einige Stunden für sich, in denen er zum Beispiel einkaufen gehen kann oder sich von dem Pflegealltag erholt."
Es sind noch einige Betreuungsplätze frei. Nähere Informationen erteilt Inga Reith unter 0661-95310-0 oder
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Die Informationsveranstaltung der Malteser am vergangen Dienstag stieß auf große Resonanz. Über 100 Teilnehmer verfolgten interessiert die Vorträge von Dr. Volkhard Sprengel, Arzt für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapie, sowie von Inga Reith von den Maltesern. Zentrale Themen der Veranstaltung stellten die Diagnostik der Demenzerkrankung, der Umgang mit den Erkrankten und die Entlastung der Angehörigen dar.



