Gefährlich kann es auch werden, wenn Limo, Bier oder Fruchtsäfte auf dem Tisch stehen. Denn die sind bei Bienen, Wespen und anderen Insekten beliebt. Nicht jeder Stich ist lebensgefährlich. Bei Bienenstichen ist der Stachel vorsichtig zu entfernen. Nur wenn jemand in den Mund gestochen wurde, ein Insekt verschluckt hat oder Allergiker ist, am besten sofort den Notruf (112) wählen. Sonst droht Erstickungsgefahr. Die Malteser raten: Nicht aus der Flasche oder Dose, sondern aus dem Glas trinken. Dort sind die verirrten Insekten schneller zu erkennen. Bei Kindern beliebt und ein guter Schutz vor unangenehmen Überraschungen sind Trinkhalme.
Vorsicht beim Grillen - Behandlung von Verbrennungen und Insektenstichen Empfohlen
Autor: Administrator
Wenn nicht nur Sommer, Sonne und Fußball-WM einheizen, sondern auch der Grill, dann ist Vorsicht geboten. Immer wieder kommt es beim Grillen zu Unfällen: zum Beispiel, wenn der Grillmeister in die Glut seines Holzkohlegrills Benzin oder Spiritus gießt oder sich eine Wespe in Getränke verirrt. Zur Erstversorgung gilt:
Bei Verbrennungen muss schnell gekühlt werden. So werden die starke Schmerzentwicklung und ein Anschwellen des Gewebes gebremst. Die verbrannten Stellen am besten unter fließendes Wasser halten oder durch ein in ein Handtuch eingewickeltes Kühlaggregat kühlen.
Aber Achtung: Beides sollte nicht kälter als 15 Grad Celsius sein und nicht länger als zehn Minuten ohne Unterbrechung angewendet werden. Denn Eiswasser oder kältere Aggregate können ein Absterben der Hautzellen verursachen und dadurch die Wundheilung beeinträchtigen. Deshalb gilt bei einfacher Hautrötung: Nach ausgiebigem Kühlen Brand- und Wundgel auftragen. Bei Blasenbildung und großflächiger Hautrötung sowie bei offenen Brandwunden sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Bei mehr als fünf Prozent betroffener Körperoberfläche, was in etwa der Oberfläche eines Unterarms entspricht, in jedem Fall den Notruf absetzen (112).




