Kaum meldete der Gruppenführer seine Patientenablage einsatzbereit, kam über die Einsatzleitung Übung (ELÜ) die erste Alarmierung. Ein Schüler ist von einem Baum gefallen. Nachdem ein Fußtrupp die Lage sondiert hatte, wurde der KTW-B nachgefordert und transportierte den Patienten zum Sammelpunkt. Noch nicht fertig mit dem ersten Patienten, trat die nächste Lage auf. Die ELÜ meldete, dass Wanderer über den Notruf der Polizei zwei Verwundete meldeten. Eine Reiterin hat die Kontrolle über ihr Pferd verloren und stürzte. Ein zur Hilfe eilender Passant knickte um und verletzte sein Sprunggelenk. Wieder wurde die Lage von einem Fußtrupp geklärt. Diesmal konnte allerdings der KTW-B nicht eingesetzt werden. So war Muskelkraft gefragt und die Patienten wurden zur Patientenablage getragen. Nach Abschluss der Übung wurde alles zusammengepackt und zur Unterkunft zurück verlegt.
Die Übungen wurden jeweils von Helfern der Gruppe Technik und Sicherheit unterstütz. Sie bauten die Beleuchtung auf und kümmerten sich um Heizung und Sicherung der Übungsstelle.
Im Rahmen der ständigen Aus- und Weiterbildung im Katastrophenschutz, führten die Sanitätsgruppen der dritten und vierten Einsatzeinheit am 19. April und am 05. Mai jeweils eine Übung durch. In der ersten Übung wurde der Focus vor allem auf die Materialien des GW-San (Gerätewagen Sanität) gelegt. Schritt für Schritt wurde das luftgestütze Zelt aufgebaut und eingerichtet.
Anhand eines Beispiels, einer Rettung aus geringer Höhe, wurde das Ineinandergreifen der Elemente einer Patientenablage beübt. Nach dem Abbau der Materialien wurde alles noch einmal besprochen. Die zweite Übung fand auf einem Parkplatz in der Teverener Heide statt. Hier wurde ein zügiger Aufbau der Patientenablage geübt.
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Kreisgeschäftsstelle Heinsberg
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