Sonntag, den 02. Mai 2010 um 13:24 Uhr

Malteserjugendgruppe auf DASA Empfohlen

Autor: Administrator
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Dominik Fischer berichtet über den Ausflug zur DASA...

Dominik Fischer berichtet über den Ausflug zur DASA...Am 1. Advent unternahm die Malteserjugend einen Ausflug zur DASA in Dortmund. DASA bedeutet Deutsche Arbeitsschutzausstellung, in der sich dem Thema "Mensch. Arbeit. Technik" gewidmet wird. Was sich anfangs auch für unsere Jugendlichen nicht besonders aufregend anhörte, stellte sich vor Ort als spannende Erlebnissaustellung heraus, bei der es viele Sachen zu entdecken gab. Bewaffnet mit den Rallye-Bögen, welche wir an der Kasse erhalten haben, stürzten wir uns in die 13.000 m³ Ausstellungsfläche.

Als erstes eine kleine Zeitreise zurück zur industriellen Revolution. Vor uns steht eine riesige, raumfüllende Dampfmaschine, welche die Fabrikarbeit erst möglich machte.

Im nächsten Raum sahen wir drei alte Webstühle, welche in Aktion, ohrenbetäubenden Lärm produzierten. Da viel es einem leicht sich vorzustellen welchen Krach die Leute in einer Halle mit hunderten dieser Maschinen aushalten mussten. Nach einem kurzen Blick durchs Raster-Elektronen-Mikroskop sind wir wieder in der Moderne angekommen. Die nächste Entdeckung war ein Roboter aus der Autoindustrie, der auf Knopfdruck, wild hin und her gefahren ist und uns bedruckte Platten von einer Wand zur Schau stellte. Als nächstes fanden wir einen riesigen Computerbildschirm, wo unsere Finger als Stift bzw. Mauszeiger funktionierten.

Außerdem wurde uns ein Stuhl vorgestellt, bei dem bloß durch Gewichtsverlagerung ein Auto auf einem Monitor gelenkt wird. Alles wahnsinnig faszinierend. Die in dem Innenhof befindliche Baustelle konnten wir aus Zeitgründen nur kurz besuchen. Hier wäre noch die Möglichkeit gewesen mit einem Bagger zu schaufeln. In der nächsten riesigen Halle standen wir vor einem vielleicht 30 oder 50 Meter langem Steuerpult eines Kohlekraftwerks…mit ganz vielen Knöpfen, die auch gedrückt werden wollen. Plötzlich geht eine Sirene los! Was ist passiert? Auf dem Display sahen wir, dass eine Kohlemühle ausgefallen ist. Was tun? Einfach mal wild auf die Knöpfe drücken. Kurz darauf sahen wir einen Helikopter unter der Decke, in den man sich sogar hineinsetzen kann. Den Rallye-Bogen fast  aus den Augen verloren kamen wir in einem Raum, wo uns AIBO, ein kleiner computergesteuerter Hund präsentiert wurde.

Danach gingen wir zu einem Bereich in dem unsere Sinne getestet und auch getäuscht wurden. Zum Schluss landeten wir wieder in einer großen Halle in der es auch noch spannende Dinge zu sehen gab, wie einen riesigen Elektro-Stahlofen der zuvor in der Westfalenhütte stand um dort Stahl zu produzieren. Außerdem fand sich hier noch eine alte Straßenbahn, ein großer Kran den man auch fernsteuern durfte, eine "Geisterbahn", die leider zur Zeit defekt ist und die Möglichkeit mit einem "Segway" durch die Halle zu düsen.

Viele Sachen konnten wir in der kurzen Zeit gar nicht entdecken und manche werden der DASA bestimmt noch mal einen Besuch abstatten. Für den günstigen Eintritt (5 EUR eine Familienkarte für 2 Erw. und 2 Kinder), ist dieses Abenteuer wohl für jeden erschwinglich. Nach einer dreiviertel Stunde Autofahrt waren wir wieder in der Heimat und dann auch relativ müde von dem anstrengenden Tag. Infos zur Daueraustellung findet man im Internet, unter: www.dasa-dortmund.de

(Bericht D.Fischer Jugendgruppenleiter)

Aktualisiert: Donnerstag, den 13. Mai 2010 um 16:04 Uhr
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