Nach über sieben Monaten Umbauzeit und 1.400 Arbeitsstunden konnte der Einsatzleitwagen (ELW) Anfang Februar in Dienst gestellt werden. Das Fahrzeug verfügt über zwei EDV-Arbeitsplätze und vier Funkgeräte. Im hinteren Bereich sind zwei Arbeitsplätze für die Einsatzleitung und die Dokumentation eingerichtet. Die Rechner verfügen über Programme zur Patientenregistrierung, Führen eines Bereitstellungsraumes und zur Bearbeitung der Lagekarte. Geführt wird das Fahrzeug von drei IuK-Helfern. Diese unterstützen den Leiter von Einsätzen oder Abschnitten. Der ELW wird bei Großschadenslagen (Massenanfall von Verletzten), bei Großveranstaltungen und Sanitätsdiensten eingesetzt, kann aber auch separat alarmiert werden. "Die neue IuK-Gruppe ist jetzt ein wesentlicher Bestandteil für die Notfallvorsorge im Brückland, um den höheren Ansprüchen im Katastrophenschutz gerecht zu werden", zeigt sich Hehmann zufrieden nach der Einsatzpremiere. Erfolgreich war auch der Sanitätseinsatz der Malteser: 36 Sanitäter versorgten 29 Karnevalspatienten und fuhren 15 Krankentransporte.
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Osnabrück. "ELW Joh. Br. 66/18" – das war kein nummeriertes Karnevalsfahrzeug, sondern der Funkrufname des erstmals aktiven Einsatzleitwagens der Malteser am Ossensamstag. Drei Helfer der insgesamt siebenköpfigen Einheit "Information und Kommunikation (IuK)" aus den Malteser-Ortsgliederungen Bad Iburg, Hagen aTW, Georgsmarienhütte und Osnabrück waren zur Führungsunterstützung der Kreisleitstelle im Karnevalseinsatz. Sie koordinierten den Einsatz von sechs Rettungsfahrzeugen und zwei Fußtrupps an zwei Veranstaltungsabschnitten. "Insgesamt kamen 107 Aufträge und Meldungen zusammen. Alles konnte dokumentiert und Einsatzende nachvollzogen werden. Ein paar Kleinigkeiten müssen wir noch verbessern, aber das Fahrzeug ist nun perfekt einsatzbereit", berichtet Norbert Hehmann, Leiter Einsatzdienste der Malteser in Stadt und Landkreis Osnabrück.



