Samstag, den 03. Dezember 2011 um 13:12 Uhr

Maria-Elisabeth Ringhoff als Malteser-Stadtbeauftragte von Seelze verabschiedet, Nachfolgerin ist Wiltraud Potrawa Empfohlen

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Maria-Elisabeth Ringhoff als Malteser-Stadtbeauftragte von Seelze verabschiedet, Nachfolgerin ist Wiltraud Potrawa30 Jahre lang hat sich Maria-Elisabeth Ringhoff als Malteser-Beauftragte für die Bevölkerung im Ortsteil Letter eingesetzt. Vor zwei Jahren hat sie den Kinderteller in der Seniorentagesstätte initiiert und vor einem Jahr wurde der Malteser-Treffpunkt eröffnet, in dem sich eine ehrenamtliche Hausaufgabenbetreuung und ein Klöntreff und Beratung für soziale Anliegen etabliert haben. Schon länger sei es ihr Wunsch gewesen, die Malteser-Leitung in jüngere Hände zu geben. Jetzt wurde sie in der Seniorentagesstätte Letter im Beisein von 80 Helfern und Gästen feierlich verabschiedet und Wiltraud Potrawa als neue Malteser-Stadtbeauftragte begrüßt.

Wiltraud Potrawa ist mit den Aktivitäten der Malteser in Letter vertraut. Die 49-Jährige ist verheiratet, hat einen 15-jährigen Sohn und lebt seit 21 Jahren in Seelze. Seit einem Jahr engagiert sie sich als Teamleiterin in einer der fünf Kochgruppen beim Kinderteller. Sie freut sich auf ihre neuen Aufgaben als Stadtbeauftragte und sagt: "Danke, dass die Malteser mir das zutrauen." Im nächsten Jahr will sie zu den bestehenden Angeboten noch einen Malteser-Besuchsdienst gründen, bei dem Freiwillige Demenzkranke betreuen, um Angehörige stundenweise zu entlasten.

Malteser-Diözesanleiter Maximilian Freiherr von Boeselager würdigte das Engagement der scheidenden Stadtbeauftragten und beschrieb, wie Maria-Elisabeth Ringhoff Nöte aufgespürte, auf die sie stets verantwortungsvoll reagierte. Seelzes Bürgermeister Detlef Schallhorn erklärte, dass Maria-Elisabeth Ringhoff viel für Menschen vor Ort geleistet und die Malteser in Letter geprägt hat. Er habe gerade mit Schülern gesprochen und von ihnen erfahren: "Sie ist die Frau Malteser."

Nach ihrer offiziellen Verabschiedung überraschte Ringhoff ihre Gäste. Sie verließ den Saal in ihrer Malteser-Dienstkleidung und kam im neutralen Blazer zurück: "Ich habe mich umgezogen, denn ich bin jetzt privat hier." Aber schnell zeigte sich, was sie als "Frau Malteser" auszeichnet: Sie schenkte zum Abschied allen ehrenamtlichen Helfern eine kleine Schale und sagte: "Das ist Ihr Kinderteller." Ringhoff will auch die neue Malteser-Ortsbeauftragte Wiltraud Potrawa bei ihrem neuen Ehrenamt noch eine Zeit lang auf Anfrage unterstützen, weil "die Bürger in Letter die Malteser brauchen".


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Aktualisiert: Samstag, den 03. Dezember 2011 um 13:16 Uhr
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