Malteser-Diözesanleiter Maximilian Freiherr von Boeselager würdigte das Engagement der scheidenden Stadtbeauftragten und beschrieb, wie Maria-Elisabeth Ringhoff Nöte aufgespürte, auf die sie stets verantwortungsvoll reagierte. Seelzes Bürgermeister Detlef Schallhorn erklärte, dass Maria-Elisabeth Ringhoff viel für Menschen vor Ort geleistet und die Malteser in Letter geprägt hat. Er habe gerade mit Schülern gesprochen und von ihnen erfahren: "Sie ist die Frau Malteser."
Nach ihrer offiziellen Verabschiedung überraschte Ringhoff ihre Gäste. Sie verließ den Saal in ihrer Malteser-Dienstkleidung und kam im neutralen Blazer zurück: "Ich habe mich umgezogen, denn ich bin jetzt privat hier." Aber schnell zeigte sich, was sie als "Frau Malteser" auszeichnet: Sie schenkte zum Abschied allen ehrenamtlichen Helfern eine kleine Schale und sagte: "Das ist Ihr Kinderteller." Ringhoff will auch die neue Malteser-Ortsbeauftragte Wiltraud Potrawa bei ihrem neuen Ehrenamt noch eine Zeit lang auf Anfrage unterstützen, weil "die Bürger in Letter die Malteser brauchen".
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30 Jahre lang hat sich Maria-Elisabeth Ringhoff als Malteser-Beauftragte für die Bevölkerung im Ortsteil Letter eingesetzt. Vor zwei Jahren hat sie den Kinderteller in der Seniorentagesstätte initiiert und vor einem Jahr wurde der Malteser-Treffpunkt eröffnet, in dem sich eine ehrenamtliche Hausaufgabenbetreuung und ein Klöntreff und Beratung für soziale Anliegen etabliert haben. Schon länger sei es ihr Wunsch gewesen, die Malteser-Leitung in jüngere Hände zu geben. Jetzt wurde sie in der Seniorentagesstätte Letter im Beisein von 80 Helfern und Gästen feierlich verabschiedet und Wiltraud Potrawa als neue Malteser-Stadtbeauftragte begrüßt.



