"Wir sind darauf vorbereitet und haben mehr geschulte Fachkräfte im Einsatz als sonst. Wir nehmen uns gerne die Zeit für ein Gespräch - es ist immer einer da", so Lebensky. "Angesichts der schlechten Wetterlage rechnen wir noch mal mehr mit einem Anruf aus Einsamkeit. Denn Viele werden ihre geplanten Besuche wegen des schlechten Wetters bei Mutter oder Vater, Oma oder Opa verschieben müssen."
In den letzten Tagen vor Weihnachten erhöhte sich die Nachfrage nach Hausnotruf-Geräten der Malteser. Angehörige und Freunde wollen die meist allein lebenden älteren Menschen in guten Händen wissen. "Rund 700 Anfragen hatten wir allein in der vergangenen Woche", sagt Lebensky. "Alle Anfragen haben wir bedienen können - und wer jetzt noch schnell anruft, dem können wir bestimmt auch noch helfen", so Lebensky.
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Rund 60 Prozent mehr "soziale Notrufe" als an einem normalen Wochenende erwartet die Malteser Hausnotrufzentrale an den Weihnachtsfeiertagen. Die "Stille Nacht" und die Feiertage bedeuten für viele ältere und kranke Menschen, einsam zu sein. Unter den bundesweit 65.000 Hausnotruf-Kunden der Malteser nutzen rund fünf Prozent den roten Knopf ihres Rufgerätes, der ihnen eigentlich bei Unfällen oder plötzlicher Erkrankung eine schnelle Hilfe sichert, "um einfach mal zu reden". Sonja Lebensky, Verantwortliche Soziale Dienste, kennt die Not der einsamen Menschen.



