Im Sichtungszelt beurteilte ein Arzt den Schweregrad ihrer Verletzungen und teilte sie in die Kategorien grün (leicht verletzt oder erkrankt, unverletzt), gelb (verletzt und erkrankt) und rot (akut lebensbedrohlich verletzt oder erkrankt) ein. In den Behandlungszelten, je eines für die genannten Kategorien, erhielten die Patienten die erforderliche medizinische Versorgung. Feuerwehrleute unterstützten beim Transport zwischen den Zelten.
Schließlich wurden die Verletzten (so die Annahme) in ein Krankenkaus transportiert. Vor diesem Schritt begutachtete sie ein Arzt im Ausgangszelt. Dieser entschied, mit welchem Transportmittel der Patient in welches Krankenhaus gebracht wird. Dazu führte er eine Liste von Krankenhäusern zwischen Sankt Gallen und Zürich sowie Rottweil, Sigmaringen und Ravensburg. Die freie Bettenkapazität hatte er von der Leitstelle gemeldet bekommen.
"Die Übung ist insgesamt gut gelaufen", lobte Katastrophenschutzreferent Michael Norgauer. Aber unter anderem war er mit der (simulierten) Übergabe zu den Fahrzeugen nicht zufrieden: "Das ist auch in der Realität schwierig. Vermutlich war auch die Übungskünstlichkeit nicht optimal", urteilte er. Verbesserungsbedarf erkannte er auch bei der Dokumentation, die sehr aufwändig ist. "Dieser 'Echtbetrieb' war eine echte Herausforderung für mich", urteilte Michael Zwick. Notarzt Dirk Allgaier freute sich über die "rund laufende Versorgung in den Zelten". Auch die Sichtung habe wirklich gut funktioniert, erklärte er. Thomas Irmer, Sachbearbeiter Katastrophenschutz im Landratsamt, lobte die Disziplin mit der gearbeitet wurde und die gute Vorbereitung.
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Konstanz (mhd) Explosion in einem Hotel. Viele Menschen werden verletzt. Notärzte und Sanitätsdienste sind stundenlang damit beschäftigt, viele Dutzend Menschen medizinisch zu versorgen und für den Transport in ein Krankenhaus vorzubereiten.



