Parallel zu den anderen Handwerksarbeiten hatten die Helfer den mit Kies belegten Platz geebnet und Steinplatten verlegt, auf die die frisch gestrichene Sitzgruppe gestellt wurde. Da noch Zeit blieb, stutzten die Fleißigen die wuchernde Glyzinie oberhalb der Tribüne vor dem Pfarrgemeindesaal der Maria-Hilf-Kirche.
Eine weitere Gruppe von Siemens-Mitarbeitern hatte sich beim Kinderhaus Chérisy der Neuen Arbeit eingefunden, um unter Anleitung von Schreiner Jochen Gehr eine Spielhütte aus Holz zusammenzubauen. Gehr hatte den Plan dazu selbst entworfen. Praktikant Mark Wüthrich half mit.
Annette Müller, Leiterin des Kindergartens Sankt Nikolaus in Dingelsdorf, freute sich über die Unterstützung durch die Stadtwerke, die acht ihrer technischen und kaufmännischen Lehrlinge schickte. Diese verlegten Steinplatten, um darauf das bestehende Gartenhaus zu stellen. Der frei gewordene Platz wurde anschließend zu einem "Matschbereich", einem Sandkasten mit Wasserzulauf, umgestaltet, der geschützt in der Ecke zwischen Kindergartengebäude und dem Kinderschuppen liegt. Letzteren hatten die Lehrlinge abgeschliffen, damit dieser mit frischer Farbe gestrichen werden kann.
Jürgen Raupp, Geschäftsführer der Malteser im Bezirk Bodensee, zeigte sich beeindruckt darüber, mit welchem Engagement und welcher Freude die Helfer ihre Arbeiten ausführten. "Hierbei wurden Dinge geschaffen, die vielen Menschen über einen langen Zeitraum Freude bereiten", erklärte Raupp.
Im Internet: www.malteser-socialday.de und www.malteser-bodensee.de
Die neue Community-Site der Malteser Helferschaft - http://www.helferschaft.de - Denn Kommunikation ist unsere Stärke

Konstanz - Drei soziale Einrichtungen haben beim "Malteser Social Day" (MSD) wertvolle Hilfe erhalten: Mitarbeiter der Siemens Logistikautomatisierung und Auszubildende der Stadtwerke gruben, schliffen, strichen, pflanzten, schraubten und versetzten. Dank dieser Unterstützung und den Sachspenden mehrerer Firmen konnten Projekte realisiert werden, die schon lange auf Wunschlisten standen.Unerwartete Hilfe haben der Treffpunkt Tannenhof und das halbe Dutzend Siemens-Mitarbeiter von Ralf Dadzio erhalten.



