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Zuschlag für ASB und die Malteser Empfohlen

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Zuschlag für ASB und die MalteserDer Arbeiter-Samariterbund (ASB), Regionalverband Ostwestfalen-Lippe, und der Malteser Hilfsdienst (MHD) Köln erhalten vom Kreis Gütersloh Aufträge im Rettungsdienst.

Der Kreis, zuständig für den Rettungsdienst in weiten Teilen des Kreisgebiets und die Organisation des Notarztsystems, hatte rettungsdienstliche Leistungen in mehreren Losen europaweit ausgeschrieben. Der Arbeiter-Samariterbund wird künftig für den Krankentransport am Standort Halle/Westfalen und Gütersloh/Verl - wie bisher - zuständig sein. Ebenfalls an den ASB ging der Zuschlag für den Betrieb der Rettungswache Harsewinkel. Das wirtschaftlichste Angebot für den Betrieb der Notarztwache Harsewinkel (ohne die Stellung des Notarztes) reichte der Malteser Hilfsdienst ein.

In Halle wird der ASB einen Rettungs- und einen Krankentransportwagen einsetzen, ein Krankentransportwagen des ASB wird wie bisher in Gütersloh stationiert. In Harsewinkel wird der ASB die Rettungswache in Kreisträgerschaft rund um die Uhr besetzen. Die Notarztwache in Harsewinkel besetzt künftig der Malteser Hilfsdienst (allerdings ohne den Notarzt zu stellen). Zudem gehört zur Notarztwache während der Vormittagsstunden an Werktagen ein Rettungswagen. Alle drei Einzelaufträge laufen bis zum 1. Januar 2015. In dem Leistungsverzeichnis der Ausschreibung sind für die Bieter umfangreiche qualitätsbildende Kriterien festgehalten, etwa in Bezug auf Qualifikation des Personals, Fortbildung etc.. ASB und Malteser sind auch verpflichtet, sich mit den genannten Fahrzeugen am Notfallsystem "Massenanfall von Verletzten (MANV)" zu beteiligen.

In weiten Teilen des Kreises Gütersloh besetzt der Kreis ansonsten unverändert die Rettungswachen mit eigenem Personal und ist auch für die Ausstattung zuständig. Außer der Kreisleitstelle unterhält der Kreis Gütersloh zurzeit die Wachen Halle, Rietberg, Schloß Holte-Stukenbrock und Versmold. Verl ist ein Sonderfall. Dort sind die Retter bei der Stadt angestellt, die aber eine Kostenerstattung durch den Kreis erhält. Die Städte Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück unterhalten eigene Rettungswachen.

Neue Westfälische vom 29. September 2010

Aktualisiert: Samstag, den 09. Oktober 2010 um 09:44 Uhr
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