Das Abschneiden beim Bundeswettbewerb ist nicht nur Ehrensache, sondern auch ein Leistungsnachweis. "Wir müssen Aufgaben erfüllen, die absolut realistisch sind und morgen tatsächlich so eintreffen könnten. Dann muss auch jeder Handgriff sitzen, schließlich geht es um Menschenleben", erklärt sie.
Von den Teilnehmern wird bei dem Wettbewerb eigenständiges und flexibles Handeln verlangt. "Es geht nicht nur darum, Routinen abzurufen. Wir müssen unser Verhalten in Sekunden anpassen, um Unwägbarkeiten, Zufälle und plötzlich auftretenden Ereignisse zu bewältigen", erklärt Alexandra Jablonka. Das Ziel ist ebenso einfach wie herausfordernd: allen Notfall-Betroffenen so umfassend und wirksam wie möglich zu helfen.
Der Bundeswettbewerb ist eine organisatorische Höchstleistung: 1000 Malteser sind am 25. September in Trier im Einsatz, darunter alleine 53 Verletztendarsteller, 50 Schiedsrichter, ein 90-köpfiger Kochtrupp und natürlich die 400 Wettkampfteilnehmer.
Der Malteser Bundeswettbewerb findet zum Abschluss der "Woche des bürgerschaftlichen Engagements" statt. Die Aktionswoche vom 17. bis 26. September ist die größte Freiwilligenoffensive in Deutschland, die von Politik, Wirtschaft, Medien und sozialen Organisationen getragen wird. Als "herausragender Partner" der Aktion in diesem Jahr bestätigen die Malteser auch mit ihrem Bundeswettbewerb das Motto "Engagement macht stark".
externer Link: http://malteser-bundeswettbewerb.de
Ein Bericht von Kai Zaengel
Helfer aus Hannover kämpfen beim Bundeswettkampf um den Titel Empfohlen
Autor: Administrator17. Bundeswettbewerb der Malteser in Trier - 1000 Helfer im Einsatz
Die Malteser aus Hannover fahren zur Deutschen Sanitäter-Meisterschaft nach Trier und kämpfen am 25. September um den Titel: Beim 17. Malteser Bundeswettbewerb treten 400 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus ganz Deutschland gegeneinander an. Erstmalig nehmen mit den Schulsanitätern auch die jüngsten Ersthelfer an dem Leistungsvergleich teil.
Beim Bundeswettbewerb beweisen Malteser aus dem gesamten Bundesgebiet ihr Können in der Notfallversorgung. Die Einsatzkräfte müssen realistische Szenarien, wie einen simulierten Flugzeugabsturz oder Gasaustritte in chemischen Fabriken, unter höchstem Zeitdruck bewältigen.
Das Malteser Team aus Hannover reist mit 10 Personen und einem klaren Ziel zum diesjährigen Wettkampf nach Trier: "Wir wollen zu den Besten gehören und am liebsten natürlich gewinnen", sagt Alexandra Jablonka, Zugführerin bei den Maltesern Hannover.




