Freitag, den 24. September 2010 um 07:32 Uhr

Lesung über Demenz mit Tilman Jens Empfohlen

Autor: Administrator
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Lesung über Demenz mit Tilman JensKurz vor 19:00 Uhr trat Tilman Jens ins Malteser Hospiz-Zentrum ein. Auf seinem Gesicht merkte man keine Müdigkeit, obwohl er gerade aus Nürnberg gekommen war, wo eine seiner Lesungen stattfand. Fröhlich grüßte Jens die Mitarbeiter, fand noch einige Minuten um durchzuatmen und war auch schon bereit den Hamburgern und Hamburgerinnen aus seinem Buch "Demenz - Abschied von meinem Vater" und aus der Fortsetzung "Vatermord - Wider einen Generalverdacht" zu lesen.

Tilman Jens, der Sohn des an Demenz erkrankten Hamburger Philologen Walter Jens, ist im Rahmen der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2010 (www.engagement-macht-stark.de) ehrenamtlich nach Hamburg gekommen.

"Warum ist Demenz immer noch tabu?", fragte Autor rhetorisch und fing an Gedanken aus seinen vieldiskutierten Büchern zu verlesen. In den von Gästen gefüllten Räumlichkeiten des Hospiz-Zentrums erschien das Thema "Demenz" nicht im Geringsten als Tabu: nicht durch fachliche Kenntnisse, sondern durch die Ausdrücke des Angehörigen. Ab und zu wurde der Raum von Lachen erfüllt: sarkastischer Humor kann auch zu Demenz gehören. "Ich wollte nur die Krankheit beschreiben wie sie ist", sagte Tilman Jens nach der Lesung den Zuhörern, die noch mit dem Autor über Demenz und seine Bücher diskutiert haben.

Aktualisiert: Freitag, den 24. September 2010 um 07:39 Uhr
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