Trotz der gestiegenen Besucherzahlen mussten im Verhältnis zu den Vorjahren mit 1365 Patienten weniger Personen versorgt werden. Die Hilfeleistungen reichten vom Pflasterverband und der Versorgung von kollabierten jungen Erwachsenen bis zum Notarzteinsatz bei einer schweren Verbrennung. 48 Patienten mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. Erfreulicherweise war die Zahl der minderjährigen Alkohol- und Drogenopfer rückgängig. Die Mitglieder des Erdinger KIT (Kriseninterventionsteam) wurden zweimal wegen möglicher Vergewaltigungen zu Hilfe gerufen.
Für die Helferinnen und Helfer war es trotz des insgesamt friedlichen Festivals ein kräftezehrender Einsatz: zu den 12-Stunden-Schichten - etwa von 7 bis 19 Uhr - kamen Fahrtzeiten von bis zu drei Stunden sowie teilweise unangenehm nasskaltes Wetter. Für die Versorgung der Einsatzkräfte war allerdings gut gesorgt: darum kümmerten sich Verpflegungsgruppen der Malteser, auch hier mit Erdinger Unterstützung.
Das Fazit von Alex Bauer, der einen Großteil der Helfertruppe im Vorfeld mit einem Spezial-Training auf die Besonderheiten bei einem Open-Air und die zu erwartenden Verletztenmuster vorbereitet hatte: "Die Helfer waren gefordert, aber nie überfordert."
Margit Schmitz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Bezirk Ost-Oberbayern
Erdinger Helfer auf dem CRS 2010 Empfohlen
Autor: AdministratorRetten bei Reggae und Regen - Erdinger Malteser halfen beim Sanitätsgroßeinsatz bei Chiemsee Reggae Summer
Mit einem Besucherrekord von 29.000 Fans avancierte das dreitägige Reggae-Festival, das Ende August in Übersee am Chiemsee stattfand, zu einem der größten deutschen Musikevents. Über 500 Malteser Helfer aus der gesamten Erzdiözese München und Freising übernahmen ehrenamtlich den Sanitätsdienst bei der Großveranstaltung. Die 33 aus dem Landkreis Erding angereisten Helferinnen und Helfer erbrachten mit mehr als 750 von insgesamt über 6500 Dienststunden einen besonders hohen Einsatz: Die Mitglieder der Ortsgruppen Erding, Dorfen und Flughafen München stellten einen Rettungstransportwagen, besetzten und leiteten die aus zwei Sanitätszelten bestehende Sanitätsstation für eine Tag- und eine Nachtschicht und verstärkten im übrigen die Unfallhilfsstelle auf dem Festivalgelände.




