Die 34 Mitglieder der vor einem Jahr gegründeten Malteser-Gliederung in Warschau haben eine Erste-Hilfe-Ausbildung absolviert und stehen als ehrenamtliche Helfer bereit. Mit dem Überschuss der Aufwandsentschädigung für Sanitätseinsätze hoffen die Warschauer Malteser, bald weitere karitative Angebote für die Bevölkerung schaffen zu können. Denn von der Vielzahl von Hilfsangeboten für bedürftige Menschen durch Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbänden wie in Deutschland ist man in Polen noch weit entfernt.
Bereits im Herbst 2009 konnten sich Dr. Manfred Schneider, der sich ehrenamtlich um die Auslandseinsätze in der Diözese Hildesheim kümmert, und Diözesangeschäftsführer Raphael Ebenhoch zusammen mit dem damaligen Generalsekretär der polnischen Malteser, Professor Dr. Kubiak, ein Bild von der Arbeit der Malteser in der polnischen Hauptstadt machen. Ziel der Partnerschaft mit Warschau ist der gegenseitige Gedankenaustausch und die sogenannte Hilfe zur Selbsthilfe.
Vor ihrer Abfahrt nach Warschau überreichte Diözesangeschäftsführer Raphael Ebenhoch die Schenkungsurkunde, Fahrzeugpapiere und -schlüssel und hatte noch eine Überraschung für die polnischen Malteser organisiert: Pfarrer Tadeusz Kluba von der polnischen katholischen
Donnerstag, den 29. Juli 2010 um 13:52 Uhr
Malteser aus Warschau fuhren mit geschenktem Krankenwagen nach Hause Empfohlen
Autor: Administrator
Ein Bericht von Sabine Jüttner
Drei junge Männer stiegen Anfang Juli in ihrer Heimatstadt Warschau in einen Linienbus nach Hannover, Ihr Ziel war die Malteser-Diözesangeschäftsstelle. Denn dort stand ein Krankentransportwagen als Geschenk für sie bereit, mit dem sie zurück nach Polen fahren konnten. Einer von ihnen war der 22-jährige Bartlomiej Piatek, der erste Malteser-Stadtbeauftragte in der polnischen Hauptstadt.
Die drei Malteser sind stolz, nun einen Krankenwagen zu besitzen, mit dem sie zukünftig Sanitätseinsätze anbieten können. Piatek sagte: "Die Stadt hat fast zwei Millionen Einwohner und jeden Tag gibt es Veranstaltungen, für die Sanitätsdienste gebraucht werden."
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Stadtgeschäftsstelle Hannover
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