Zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Arbeiter-Samariter-Bund hatten die Malteser den Sanitätsdienst bei der Loveparade übernommen. Mehrere Einheiten der Malteser waren mit die ersten an der Unglücksstelle. Insgesamt kam es bei dem bis ca. zwei Uhr nachts dauernden Einsatz zu mehreren tausend Hilfeleistungen. Journalisten vor Ort sagten, die Rettungskräfte machten einen "wahnsinnig professionellen Job".
Aus der Erzdiözese Hamburg waren 85 Sanitäter sowie weitere 1200 Helfer aus dem ganzen Bundesgebiet bei der „Love Parade" im Einsatz.
Die psychosoziale Hilfe für die vom Erlebten schwer gezeichneten Einsatzkräfte ist noch am Abend des Unglückstags vor Ort angelaufen. Spezialkräfte der Malteser hierfür kamen aus dem ganzen Bundesgebiet. Wieder zu Hause angekommen, steht für die Helfer ein dezentrales Nachsorgesystem bereit.
Hotline für die Einsatzkräfte-Nachsorge: (0221) 98 22 828
Dienstag, den 27. Juli 2010 um 13:06 Uhr
Hamburger Malteser trauern um Opfer der Loveparade Empfohlen
Autor: Administrator
Mit großer Betroffenheit haben die Malteser auf die Toten und Verletzten während der Loveparade am 24. Juli reagiert. Die Malteser trauern um die Toten. Ihr Gebet gilt auch den Angehörigen der Opfer. Nach aktuellen Angaben sind aufgrund der Massenpanik nahe dem Veranstaltungsort in Duisburg 20 Menschen zu Tode gekommen und über 300 verletzt worden.
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Diözesangeschäftsstelle Hamburg
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