Für die Malteser aus Langenfeld ist ein Großereignis wie der Ökumenische Kirchentag eine erneute gute Gelegenheit, wichtige Einsatzerfahrungen zu sammeln. "Wir können immer etwas lernen. Für die ehrenamtlichen Helfer ist es eine große Motivation, Teil eines so großen Teams zu sein und dazu beizutragen, dass der Ökumenische Kirchentag ein Erfolg wird", sagt Christian Nitz und ergänzt: "Am Schönsten ist es aber natürlich auch für uns, wenn nichts passiert und jeder Besucher gesund nach Hause zurück kommt."
Die Malteser aus Langenfeld stellen Material und Personal für eine Sanitätsstation und einen Krankenwagen zur Verfügung und betreiben diese an allen Einsatztagen. Die Aufgaben der Techniker und Logistiker ist z.B. die Elektroversorgung aller eingesetzten Fahrzeuge, einrichten der Helferunterkünfte, in der Person des Sicherheitsbeauftragten die Einhaltung der gesetzlichen Unfallverhütungsvorschriften zu überwachen und Ansprechpartner für alle anfallenden technischen Reparaturarbeiten an Ausrüstung und Material zu sein.
Über den Sanitätsdienst hinaus betreiben Malteser und Johanniter im Sinne der Ökumene auch eine gemeinsame Jugendarbeit. Hier steht der Begleitdienst für Menschen mit Behinderung und die Kinderbetreuung im Vordergrund. Auf dem Messegelände stehen die Jugendlichen an einem Service-Point beratend zur Verfügung. Hier gibt es Tipps zu den Programmpunkten, aber auf Wunsch auch eine Vermittlung eines Fahrdienstes. Menschen mit Behinderung können sich über die Unterstützung durch die Malteser- und Johanniter-Jugend freuen. Das Team hilft beim Schieben des Rollstuhls genauso, wie beim Finden einer Veranstaltung.
Für eine richtige Beförderung von Menschen mit Behinderung im Rahmen des Ökumenischen Kirchentages sorgt der Malteser Fahrdienst: 50 Fahrzeuge, jeweils besetzt mit einem Fahrer und einem Beifahrer stehen für Menschen mit Behinderung bereit.
ÖKUMENISCHER KIRCHENTAG: Langenfelder Malteser bereiten sich auf einen Großeinsatz vor Empfohlen
Autor: Administrator
Die Malteser aus Langenfeld fahren zum Ökumenischen Kirchentag nach München und sorgen vom 12. bis 16. Mai für die Sicherheit von einer halben Million Besuchern: Mit 11 Sanitätskräften, sechs Technikern und Logistikern sowie einer Ärztin unterstützen sie das 700-köpfige Malteserteam vor Ort und tragen dazu bei, dass die Gäste sicher und unbeschwert feiern können.
"Diese große Zahl an Helfern ist notwendig, um für alle Fälle gewappnet zu sein und die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung der Teilnehmer zu gewährleisten", weiß Christian Nitz, zuständiger Einsatzleiter von den Maltesern in Langenfeld. Selbst eine Metropole wie München habe nicht so viele eigene Helferinnen und Helfer wie beim Kirchentag gebraucht werden.
Erfahrungsgemäß sind es meist kleinere Blessuren, die die Helfer in Atem halten. Bei rund 500 000 erwarteten Besuchern rechnen die Malteser mit etwa 300 Hilfeleistungen und Einsätzen. "Die Patienten können oft ambulant in einer Sanitätsstationen oder von den zahlreichen mobilen Einsatzkräften behandelt werden", so Nitz. Sollte es zu ernsthafteren Verletzungen kommen, stehen ausreichend Rettungswagen und Notärzte bereit, um eine rasche Weiterbehandlung in einem Krankenhaus zu ermöglichen.




