Dienstag, den 08. Juni 2010 um 13:15 Uhr

Keine Verschnaufpause für Erdinger Malteser Empfohlen

Autor: Administrator
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Keine Verschnaufpause für Erdinger MalteserDie letzen Spuren des Großeinsatzes zum ÖKT in München waren noch nicht verwischt, als bereits der nächste Großeinsatz unsere Helfer forderte.
Ein Dienst, bei dem ihnen weit mehr abverlangt wurde als in München. Die Deutsche Meisterschaft im Moto Cross, ausgetragen vom MSC Freisinger Bär, in unmittelbarer Nähe der Dienstelle der Malteser am Flughafen München.
Tobias Cako war mit den Vorbereitungen betraut und organisierte neben den Helfern zusätzlich zu einem  Rennarzt, zwei weitere Notärzte. Diese waren auch erforderlich, denn bei dem 2-tägigen Event war davon auszugehen, dass es nicht ohne Stürze und Verletzungen abgehen würde.

Mehrere Rettungswägen, sowie auf die ganze Rennstrecke verteile Teams mit Notfallrucksäcken und Schaufeltrage ausgerüstet, sicherten die Rennstrecke. Aufgrund der schlechten Witterung in den Vortagen war die Strecke eigentlich mehr eine Morastpiste. Dementsprechend sahen auch unsere Helfer und das eingesetzte Material und die Fahrzeuge innerhalb kürzester Zeit aus.

Die gefährlichsten Situationen waren eindeutig die Starts der 40 Motocross-Maschinen und die sogenannte "erste Runde" während des Rennens. Das ganze Feld auf engstem Raum, bei höchsten Geschwindigkeiten, mit minimalstem Abstand untereinander. Hier waren Stürze vorprogrammiert. Bei ohrenbetäubendem Lärm hatten unsere Teams auch genügend Arbeit, um mit Unterstützung der Notärzte meist luxierte Schultern zu versorgen und die Patienten zum Transport in eine Klinik an den öffentlichen Rettungsdienst zu übergeben.

Nicht ganz ohne "Eigenschaden" verlief leider dieser Dienst für 2 unserer Kollegen. Bei  Einsätzen in dem rutschigen Gelände musste ein Helfer mit Verdacht auf Kreuzbandriss in das nahliegende Krankenhaus transportiert werden, ein weiterer zog sich eine schmerzhafte Bänderverletzung zu.

Wir wünschen beiden auf diesem Weg eine rasche Genesung.

Verteilt auf die 2 Renntage waren knapp 30 Helfer und unsere Ärztin Frau Dr. Hecher im Einsatz.

Aktualisiert: Dienstag, den 08. Juni 2010 um 13:26 Uhr
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