Helle Kleidung oder Reflektoren tragen dazu bei, dass man besser erkannt wird. "Während dunkel gekleidete Passanten im Straßenverkehr erst bei einer Entfernung von ca. 25 Metern wahrgenommen werden, sieht man Personen mit heller, reflektierender Kleidung bereits aus einer Distanz von 150 Metern", so Pölz. Wie entscheidend der Unterschied sein kann, erklärt Pölz mit einer einfachen Rechnung aus der Führerscheinprüfung. "Die Faustformel für den Bremsweg lautet, Geschwindigkeit mal Geschwindigkeit geteilt durch 100 (Meter). Bei einem Tempo von 100 km/h ist der Bremsweg entsprechend rund 100 Meter. Er kann sich aber je nach Straßenverhältnissen auch länger gestalten." Neben der guten Erkennbarkeit empfehlen die Malteser auch, sich auf beleuchteten Wegen aufzuhalten.
Malteser Fahrdienste
Seit der Gründung des Malteser Hilfsdienstes im Jahr 1953 gehört der Fahrdienst zu den Kerndiensten der Malteser. Bundesweit wurden 2008 etwa 15000 Personen befördert. Über 2100 Fahrzeuge legten mehr als 60 Millionen Kilometer zurück. Etwa 4500 Mitarbeiter in über 110 Dienststellen kümmerten sich um die Sicherheit der ihnen anvertrauten Fahrgäste. Seit einigen Jahren ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der Qualitätsstandards erklärtes Ziel der Geschäftspolitik. Die Malteser haben bereits wiederholt als Anbieter im Linien- und Individualfahrdienst das TÜV/Dekra Zertifikat "Sicherheit in der Personen-beförderung" erhalten. Dabei sind zum Beispiel regelmäßige Fahrertrainings Pflicht und auch bei der Ausstattung der Fahrzeuge der Malteser wird größten Wert auf Sicherheit gelegt. Informationen zum Fahrdienst der Malteser unter www.malteser-fahrdienst.de oder in der Bezirksgeschäftsstelle unter der Telefonnummer 089-858080-0.
Die neue Community-Site der Malteser Helferschaft - http://www.helferschaft.de - Denn Kommunikation ist unsere Stärke - Wir unterstützen das Malteser Ehrenamt

München/Gräfelfing. Draußen wird es früh dunkel. Oft ist es regnerisch nass - manchmal auch glatt. Die Gefahr des Aquaplaning ist groß und spiegelnde Lichter oder Scheinwerfer erschweren die Sicht. Im Herbst birgt der Straßenverkehr noch größere Gefahren für Kinder, Senioren oder Rollstuhlfahrer. Die Malteser wollen am Weltkindertag, dem 20. November 2010, gezielt auf die Gefahren, vor allem für Kinder hinweisen. "Mit kleinen Aktionen kann man die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen", erklärt Hans Pölz, Qualitätsbeauftragter im Fahrdienst der Malteser vom Bezirk München. "Deshalb verteilen wir heute Reflektoren und eine Broschüre mit Sicherheitstipps an Kinder, die unseren Fahrdienst nutzen." Mit dieser Aktion wollen die Malteser die Kinder und ihre Eltern bewusst über Gefahren im Straßenverkehr informieren und so helfen, Unfälle zu vermeiden.



