Dienstag, den 23. November 2010 um 08:13 Uhr

Besuchsdienst: Bundesministerin Schröder begleitet Malteser Besuchsdienst Empfohlen

Autor: Administrator
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Was eine 90-jährige begeistert

Besuchsdienst: Bundesministerin Schröder begleitet Malteser BesuchsdienstBundesfamilienministerin Kristina Schröder hat das ehrenamtliche Engagement der Besuchsdienste für ältere und kranke Menschen gelobt. In Wiesbaden sagte sie, Ehrenamtliche in Besuchsdiensten sorgten für viel menschliche Nähe, wo Einsamkeit drohe. Gestern hatte sie einen Gesetzentwurf zum Bundesfreiwilligendienst vorgestellt, der freiwilliges Engagement für jede Altersgruppe attraktiv gestalten soll. Schröder besuchte zusammen mit einer ehrenamtlichen Malteser Mitarbeiterin die 90-jährige Elsie Fritsch in ihrem Zuhause.

Schröder machte sich ein Bild, wie die ehrenamtliche Hilfe für ältere, kranke, behinderte und einsame Menschen der Malteser organisiert ist und vor welchen Herausforderungen die Begleiterinnen und Begleiter im Alltag stehen. Die 90-Jährige begrüßte die 33-jährige Ministerin mit den Worten: "Über so viel Besuch freue ich mich. Ich habe gerne interessante Menschen bei mir." Die alte Dame berichtete vom regelmäßigen, wöchentlichen Besuch der ehrenamtlich tätigen Friederike Wessel-Kernebeck. "Dass sie jede Woche kommt und mich besucht, begeistert mich", erklärte die Seniorin.

Mit dem Besuchs- und Begleitungsdienst haben die Malteser in Deutschland seit dem Jahr 2000 ein vielbeachtetes Angebot geschaffen. Rund 2.500 Ehrenamtliche in 200 Städten und Gemeinden kümmern sich um Menschen wie Frau Fritsch.

Ministerin Schröder hatte sich bei den Maltesern zuvor über die Situation der sozialen Dienste informiert. Der Vize-Präsident des Malteser Hilfsdienstes und Diözesanleiter in der Diözese Limburg, Georg Graf Khevenhüller, begrüßte den neuen Freiwilligendienst. Mit dem Wegfall des Zivildienstes werde es in vielen sozialen, ambulanten Angeboten zu Engpässen kommen, sagte Khevenhüller. "Wir wollen möglichst vielen Kranken, Älteren und Einsamen sowie Menschen mit Behinderungen helfen. Das funktioniert umso besser, je mehr Menschen freiwillig mitmachen", sagte er. "Wir haben viele interessante Möglichkeiten, anderen mit Freude zu helfen."


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Aktualisiert: Dienstag, den 23. November 2010 um 08:23 Uhr
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