Am Malteser Social Day legen sich die Mitarbeiter ins Zeug, um anderen zu helfen, die es alleine nicht schaffen können. "Ein Tag - ein Projekt", heißt die Devise für eine Idee, die immer mehr Unternehmen nutzen, um ihre Mitarbeiter zu motivieren und den Teamgeist zu stärken. "Wir freuen uns, dass die Unternehmen ihre Mitarbeiter freistellen, damit sie sich außerhalb des Unternehmens für Andere engagieren können", sagt Douglas Graf von Saurma-Jeltsch, Mitglied der Bundesleitung des Malteser Hilfsdienstes. Insgesamt 780 Banker und Ingenieure, Kaufleute und Verwaltungsfachkräfte grundieren Wände, kleben Tapeten, malen Blumen, erneuern Fenster und Türen, bauen Holzhütten auf oder helfen Rollstuhlfahrern auf dem beschwerlichem Weg zu einem schönen Ausflugsziel. Die Nachfrage von Unternehmen wie Credit Suisse, der BNP Paribas Gruppe, Marsh oder Vodafone hat in diesem Jahr noch einmal deutlich zugenommen.
Zwischen Hamburg und dem Bodensee, Köln und Berlin haben sich Teams zwischen zwei und acht Mitgliedern unter Leitung eines "Team-Captains" aufgestellt. Manche Unternehmen stellen mehrere Teams. Zusammen mit den Maltesern haben sie ein nahegelegenes soziales Projekt ausgesucht, für das sich ihr Einsatz lohnen soll. Und es geht zur Sache: Statt Haarlack gibt es Klarlack, statt Sorgenfalten Muskelkater, statt Stress Schweiß - für die Mitarbeiter meist größerer Unternehmen eine gute Erfahrung: Rolf Janich, "Team-Capitain" der Firma Thomson Reuters in München, freut sich dieses Jahr wieder mit einem neuen Team am Start zu sein. Die Frauen und Männer werden eine Lehrküche, in der arbeitslose und benachteiligte Frauen zu Hauswirtschaftshelferinnen ausgebildet werden, renovieren: "Unsere handwerklichen Qualitäten konnten wir bereits beim letzten Malteser Social Day unter Beweis stellen, und wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder helfen können."
Eine Übersicht über die Projekte in Hamburg, Berlin, Frankfurt, München, der Bodenseeregion, Stuttgart, Köln und Düsseldorf finden Sie unter www.malteser-socialday.de.
Der Malteser Social Day: Unternehmen stellen Mitarbeiter einen Tag lang frei, damit diese einem sozialen Projekt unter die Arme greifen. Der Malteser Social Day ist Teil des Angebotes zur Corporate Social Responsibility (CSR).
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Normalerweise arbeiten sie zum Wohl ihres Unternehmens - einer Bank, eines Finanzdienstleisters, eines Versicherungsmaklers, eines Hotels oder eines Telefonkonzerns. Am 1. Oktober aber haben sich Gruppen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorgenommen, vor allem benachteiligten Jugendlichen, Kranken, Senioren oder Kindern eine Freude zu machen: Ob Renovierung eines Kindergartens oder einer Lehrküche für benachteiligte Frauen, das Anlegen einer kleinen Grünanlage im Seniorenheim, die Betreuung von HIV-Kranken während eines Ausflugs oder das Kochen in der Armenküche - Hilfe für die Bedürftigen steht für die Mitarbeiter aus rund 50 Unternehmen beim achten Malteser Social Day am kommenden Freitag auf dem Programm.



