Die Vorbereitungszeit dauerte von September 2009 bis März 2010. An mehreren Abenden und zwei Wochenenden wurde den Teilnehmerinnen ein breites Wissen vermittelt, dass sie befähigt, schwerkranke, sterbende und trauernde Menschen fachlich gut zu begleiten.
Der Hospizdienst steht Personen, die lebensverkürzt erkrankt sind und deren Familien in der letzten Lebenszeit bei. Um diese Unterstützung wird meist gebeten, wenn es im Laufe des Krankheitsprozesses heißt: Für den Erkrankten gibt es keine Rettung mehr, es wurden alle Therapien versucht, leider ohne den erhofften Erfolg.In dieser schwierigen Zeit gibt es neben den meist körperlichen Beschwerden für die betroffene Person auch einen großen Teil an seelischen Belastungen. Es taucht die Frage auf: „Warum ich?“. Zukunftspläne lassen sich nicht mehr umsetzen. Der bisher gelebte Glaube bekommt seinen eigenen Stellenwert.Der Ansatz in der Hospizbegleitung konzentriert sich in erster Linie auf den Sterbenden. Geschulte ehrenamtliche Mitarbeitende signalisieren durch ihren Beistand dem Sterbenden, sich mit seinem Leben, seinem Alter, seiner Krankheit, seinem Sterben auseinanderzusetzen.
Auch Angehörige, benötigen verlässliche Unterstützung in dieser schwierigen Zeit. Die eigene Betroffenheit, einen geliebten Menschen zu verlieren und selber aktiv nichts machen zu können, bringt sie an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Besonders dann, wenn es darum geht, letzte Wünsche oder Angelegenheiten für den Sterbenden zu erledigen. Das Angebot der Hospizmitarbeitenden ist, Angehörige zu ermutigen zumindest ihnen gegenüber, ihre Sorgen und Nöte auszusprechen, damit auch das gegenseitige Verabschieden stattfinden kann. Angehörigen bleibt in starker Erinnerung, wie Menschen sterben.
Genau wie alle anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen, unterliegen die ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Schweigepflicht. Hospizbegleitungen sind kostenlos und die Besuchszeiten werden zwischen dem Schwerkranken oder deren Angehörigen und der ehrenamtlichen Helferin festgelegt.
Der Malteser Hilfsdienst hat sehr hohe Ansprüche an die Betreuung durch ehrenamtliche Mitarbeitende. So werden den Helferinnen und Helfern regelmäßige Supervisionen und Fortbildungen angeboten und das gute Miteinander im Team gepflegt.
Weitere Auskünfte zur Begleitung oder anderen Fragen erhalten Sie unter:
Malteser Hilfsdienst e.V.Hospizdienst St. Veronika,Tel: 09342/859316-3
Donnerstag, den 29. April 2010 um 16:03 Uhr
Die Malteser Hospizarbeit bejaht das Leben und lehnt aktive Sterbehilfe ab - Neue Malteser Hospizhelferinnen zu Lebensbegleiterinnen in Wertheim befähigt Empfohlen
Autor: Administrator
Wertheim. Zum dritten Mal wurden erfolgreich acht Teilnehmerinnen zu qualifizierten Hospizhelferinnen befähigt. Sie unterstützen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement den seit 2006 bestehenden Malteser Hospizdienst St. Veronika. Die ehrenamtlichen Hospizhelferinnen tragen somit dazu bei, ein Leben und Sterben in Würde zu ermöglichen.
Gelesen 300 mal
|
Veröffentlicht in
Diözesangeschäftsstelle Freiburg
Administrator
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.Neues von Administrator
Login to post comments




