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Eine Woche nach der Katastrophe während der Loveparade in Duisburg sind die Gütersloher Malteser erneut bei der Trauerfeier zum Gedenken an die Toten im Einsatz.
Im Rahmen der Einsatzeinheit NRW GT 04, die von der Landesregierung NRW neben weiteren Einheiten aus dem Landesgebiet angefordert wurde, werden Gütersloher Fahrzeuge mit 16 Helfern besetzt und am Samstag nach Duisburg ausrücken.
Noch immer ist allen eingesetzten Helfern der Loveparade die Bestürzung und das Mitgefühl für die Opfer und die Verletzten, die dieses Unglück gefordert hat, in Erinnerung.
Die 28 Helfer des Malteser Hilfsdienst haben sich auf ihren Einsatz zur diesjährigen Loveparade gefreut. Man ist frohen Mutes und außerordentlich gut vorbereitet nach Duisburg gestartet.
Die Tragödie, die sich dann jedoch ereignete, sprengte die Vorstellungskraft aller Helfer und wird uns ganz sicher noch lange Zeit begleiten.
Wir sind bestürzt und voller Mitgefühl für die Opfer, deren Angehörige und den zahlreichen Verletzten, die die unglaublich grausame Katastrophe gefordert hat. Wir sind aber auch glücklich und froh, mit allen Helfern unversehrt am Sonntag nach Gütersloh zurückgekehrt zu sein.
Zum dritten Mal findet am Samstag, 24. Juli, die Loveparade im Ruhrgebiet statt. Motto in diesem Jahr in Duisburg: "The Art of Love!". Mit dabei werden auch die Malteser aus Gütersloh sein. Natürlich nicht um zu tanzen und zu feiern, sondern um zu helfen.
"Wir sind gut vorbereitet auf dieses Ereignis", so Andre Bechtloff, Zugführer des Malteser Hilfsdienstes in Gütersloh, der mit seinen Helfern bereits bei der Loveparade im Jahr 2007 in Essen, sowie 2008 in Dortmund dabei war.
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Malteser leisten medizinische Nothilfe im Swat-Tal
Mit drei medizinischen Teams, die jeweils aus einem Arzt, einer Hebamme, einem Arzthelfer und einem Hygieneberater bestehen, leisten die Malteser Nothilfe für rund 10.000 von den schweren Überflutungen betroffene Familien im Swat-Distrikt. Außerdem werden die Teams Wasseraufbereitungstabletten und 1.000 Hygiene-Kits verteilen. Diese Kits enthalten unter anderem Zahnbürsten und -pasta, Seife, Shampoo, Handtücher, Trinkwasserkanister, Waschmittel sowie Hygiene-Utensilien. Die Helfer beraten die Hochwasser-Betroffenen über richtiges hygienisches Verhalten in Überschwemmungssituationen, um das Ausmaß von wasserinduzierten Erkrankungen wie Durchfall zu verringern. Die Fluthilfe der Malteser in Pakistan wird vom Auswärtigen Amt unterstützt.
Nachsorge für die Malteser Einsatzkräfte
Es treffen bei den Maltesern E-Mails von Loveparade-Besuchern ein, die im Unglückstunnel steckten oder deren Freunde dort waren. Sie wollen sich bedanken, für den Einsatz, die schnelle Hilfe. Dafür, dass die Sanitäter ihr Leben gerettet haben oder das ihrer Freunde. Es sind Mails wie die von Daniel B., der mit dem Lob für die Malteser aber auch beschreibt, wie dramatisch die Situation auf dem Festivalgelände in der Nähe des Tunnels war:
"DANKE. Ihr habt Euch selber in Gefahr gebracht, um zu retten...ohne Euch wäre meine Freundin nicht mehr...ein Danke von ganzem Herzen...was wäre nur ohne Euch gewesen?"
Die diesjährige Malteserwallfahrt, an der auch die sieben bayerischen Diözesen teilnahmen, war ein absoluter Erfolg. Die Basilika St. Anna in Altötting war bis auf den letzten Platz mit Pilgern aus Bamberg, Passau, Regensburg, Würzburg, Eichstätt, Augsburg, München, Österreich, Tirol und der Schweiz gefüllt. "Vielen fehlt inzwischen schon richtig etwas, wenn sie nicht ein Mal pro Jahr nach Altötting fahren", sagte Sophie Elisabeth Gräfin Montgelas, Vorsitzende des Kuratoriums. Für sie seien die Malteserwallfahrten nach Altötting und Lourdes bereits zur festen Institution geworden. In seiner Predigt ging Seine Exzellenz Bischof Dr. Friedhelm Hofmann aus Würzburg besonders einfühlsam auf Behinderte und Kranke ein.
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Nachsorge für die Malteser Einsatzkräfte
Es treffen bei den Maltesern E-Mails von Loveparade-Besuchern ein, die im Unglückstunnel steckten oder deren Freunde dort waren. Sie wollen sich bedanken, für den Einsatz, die schnelle Hilfe. Dafür, dass die Sanitäter ihr Leben gerettet haben oder das ihrer Freunde. Es sind Mails wie die von Daniel B., der mit dem Lob für die Malteser aber auch beschreibt, wie dramatisch die Situation auf dem Festivalgelände in der Nähe des Tunnels war:
"DANKE. Ihr habt Euch selber in Gefahr gebracht, um zu retten...ohne Euch wäre meine Freundin nicht mehr...ein Danke von ganzem Herzen...was wäre nur ohne Euch gewesen?"
Die diesjährige Malteserwallfahrt, an der auch die sieben bayerischen Diözesen teilnahmen, war ein absoluter Erfolg. Die Basilika St. Anna in Altötting war bis auf den letzten Platz mit Pilgern aus Bamberg, Passau, Regensburg, Würzburg, Eichstätt, Augsburg, München, Österreich, Tirol und der Schweiz gefüllt. "Vielen fehlt inzwischen schon richtig etwas, wenn sie nicht ein Mal pro Jahr nach Altötting fahren", sagte Sophie Elisabeth Gräfin Montgelas, Vorsitzende des Kuratoriums. Für sie seien die Malteserwallfahrten nach Altötting und Lourdes bereits zur festen Institution geworden. In seiner Predigt ging Seine Exzellenz Bischof Dr. Friedhelm Hofmann aus Würzburg besonders einfühlsam auf Behinderte und Kranke ein.
Die Firma Eaton unterstützt das Projekt "Hospiz macht Schule" der Malteser Hospizarbeit in Gilching. Gustav Wenhold, Eaton-Werksleiter in Gilching, überreichte den Spendenscheck bei einer gemeinsamen Besprechung an Christiane Gräfin Ballestrem, Diözesanoberin des Malteser Hilfsdienstes in München.
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Im Urlaub träumen viele Menschen lieber von Sonne und Meer, als an Krankheit oder Unfall zu denken. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung wird deshalb zu oft verdrängt oder schlicht vergessen. Im Ernstfall kann sich der Urlaub dann zu einem teuren Vergnügen mit vielen Unannehmlichkeiten entwickeln. Etwa 400.000 Bundesbürger erkranken oder verunglücken jedes Jahr während eines Urlaubsaufenthaltes.
Nicht immer ist die optimale medizinische Versorgung im Ausland sichergestellt. Oft wird die ärztliche Behandlung durch Sprachprobleme erschwert. Eine nicht selten lange Trennung von Familie und Freunden belastet zusätzlich. Die kostenlose Europäische Krankenversichertenkarte (EHIC) der gesetzlichen Krankenkassen gewährt zwar in den Ländern der EU sowie in Liechtenstein, Norwegen, Island und der Schweiz eine medizinische Grundversorgung.
Viele Kosten wie zum Beispiel die Rückführung nach Deutschland werden jedoch nicht erstattet. Die Rechnung für einen Hubschrauberflug kann aber schnell mehrere tausend Euro betragen.
Mit großer Betroffenheit haben die Malteser auf die Toten und Verletzten während der Loveparade reagiert. Die Malteser trauern um die Toten. Unser Gebet gilt auch den Angehörigen der Opfer. Nach ersten Angaben waren bei einer Massenpanik am Veranstaltungsort in Duisburg fünfzehn Menschen zu Tode gekommen, rund 80 verletzt worden. Die Malteser, die zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Arbeiter-Samariter-Bund den Sanitätsdienst übernehmen, bemühen sich mit allen vor Ort verfügbaren Kräften um eine gute Versorgung von Verletzten und Hilfesuchenden.
Am Wochenende ist es endlich so weit: Hunderttausende Teilnehmer der Loveparade werden auf den Straßen Duisburgs tanzen und feiern. Unter Federführung der Malteser werden rund 1.200 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen im Einsatz sein. Mit dabei auch sechs Einsatzkräfte aus Langenfeld. Um bei der Loveparade fit zu bleiben, rät der Langenfelder Erste-Hilfe-Ausbilder Friedhelm Vater:
Tipp 1: NEIN zu Drogen und zu viel Alkohol
Tipp 2: Feste Schuhe tragen. Statt zehenfreier Sandalen oder Flip-Flops feste Schuhe anziehen.
Tipp 3: Ausreichend essen und trinken. Über den Tag verteilt viel trinken: Mineralwasser oder Saftschorle erfrischen am besten. Gerade bei großer Hitze sind leichte Speisen, Obst oder Traubenzucker ideale Energiespender.
Tipp 4: Auf Sonnenschutz achten. Einen langen Aufenthalt in der prallen Sonne möglichst vermeiden. Sonnencreme benutzen und Kopf und Oberkörper bedecken.
Stadtgliederung Haan
Dieker Str. 65
42781 Haan
Telefon: 02129 - 9159150
Telefax: 02129 - 9159157
Mail:
Internet: http://www.malteser-haan.de
Am 04.08 spielen die Malteser auf dem Haaner Sommer
Am 4.August spielt das Team der Malteser Beachvolleyballmanschaft zum ersten Mal auf dem Haaner Sommer. Organisiert wird alles vom Haaner Turnverein.
Teamcaptain ist Benny Kassler. Die Mannschaft will auch nach dem Sommerspektakel gerne an weiteren Spielen im Umkreis teilnehmen. "Über Einladungen würden wir uns sehr freuen",- so der Teamcaptain.
(Bildquelle: www.muehlacker.de)
Malteser Jugend am 07.08 erneut beim Haaner Sommer
Auch in diesem Jahr sind wir wieder da, beim Haaner Sommer.
Als Malteser Jugend präsentierten wir uns mit einem kleinen Stand am Strand.
Am letzen Samstag den 24.07. haben wir erfolgreich den Kindern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und schöne Buttons gemacht. Von Sesamstraße Buttons, Hello Kitty Buttons oder der Selbstkreirten Buttons gab es alles. Am 07.08. kann man uns noch einmal am Strand besuchen und tolle Sachen bei uns machen.
"Wir waren als erste da und doch zu spät…."
Am 28.07.2010 fuhren die am Samstag eingesetzten Einsatzkräfte noch einmal zu der Unglücksstelle in Duisburg.
Eingesetzte Helfer wie Dennis S. und Daniel H. legten einen Blumenstrauß nieder, zündeten Trauerkerzen an und legten einen Brief für die Verstorbenen nieder.
Auf beiden Seiten der Straße bis hin zu dem Ort des tragischen Geschehens waren Briefe, Blumen und Kerzen verteilt. Hunderte von trauernden Menschen gingen zu der Stelle.
Für die Helfer war es wichtig noch einmal an den Ort zurück zu kommen um noch einmal die Eindrücke zu verarbeiten. Dinge die man im Einsatz anders wahrgenommen hat bekommen jetzt Struktur. Aber auch die schlimmen Erinnerungen kamen wieder hoch. Bilder die die Helfer wahrscheinlich nie mehr vergessen werden.
Stadtgeschäftsstelle Hannover
Zu den Mergelbrüchen 4
30559 Hannover
Telefon: 0511 - 959860
Telefax: 0511 - 9598640
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Ein Bericht von Malteser Köln
Köln. Sie haben Hilfe geleistet, Blutungen gestillt, beatmet, reanimiert, aber allzu oft leider doch nicht helfen können, weil ihnen der Weg versperrt war: die Sanitäts- und Rettungskräfte der Malteser, die auf der Loveparade in Duisburg Dienst leisteten. Einen Dienst, der kein normaler war. Es ist wohl das Schlimmste, was einem Helfer passieren kann, nicht helfen zu können, dort wo seine Hilfe dringend benötigt wird.
Ein Bericht von Kai Zaengel
Offizielle Pressemitteilung der Malteser Hannover:
Was als normaler Sanitätsdienst für die 25 Helferinnen und Helfer der Malteser Hannover begann, endete in einer großen Tragödie. Mehrere von ihnen wurden Augenzeugen der sich anbahnenden Katastrophe. "Wir mussten hilflos von oben mit ansehen, wie unten mehrere Menschen einfach zu Tode getrampelt wurden. Und diese Hilflosigkeit ist es, die uns jetzt nach dem Einsatz zu schaffen macht", so Kai Zaengel, Pressesprecher der Malteser Hannover.
Ein Bericht von Sabine Jüttner
Drei junge Männer stiegen Anfang Juli in ihrer Heimatstadt Warschau in einen Linienbus nach Hannover, Ihr Ziel war die Malteser-Diözesangeschäftsstelle. Denn dort stand ein Krankentransportwagen als Geschenk für sie bereit, mit dem sie zurück nach Polen fahren konnten. Einer von ihnen war der 22-jährige Bartlomiej Piatek, der erste Malteser-Stadtbeauftragte in der polnischen Hauptstadt.
Die drei Malteser sind stolz, nun einen Krankenwagen zu besitzen, mit dem sie zukünftig Sanitätseinsätze anbieten können. Piatek sagte: "Die Stadt hat fast zwei Millionen Einwohner und jeden Tag gibt es Veranstaltungen, für die Sanitätsdienste gebraucht werden."

